Der Casavecchia di Pontelatone stammt aus der Provinz von Caserta in der Region Kampanien und ist erst seit 2011 mit der Herkunftsbezeichnung Doc geschützt. Ein charakterstarker Wein, der gerne eine lange Reifung beansprucht und bei dem somit ältere Jahrgänge zu bevorzugen sind.
Die Geschichte
Der Ursprung der Rebsorte Casavecchia scheint sehr antik sein, da sie wohl mit dem von Plinius dem Älteren zitierten Wein Trebulanum aus der Siedlung Trebula Balliensis (dem heutigen Treglia bei Pontelatone) übereinstimmt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts haben wir keine weiteren Notizen über diese besondere Rebsorte: der Bauer Prisco Scirocco aus Pontelatone findet in einem alten Bauernhaus eine gesunde Rebpflanze während einer großen Schlauchpilz-Epidemie und fängt an diese mit dem Namen Casa Vecchia (altes Haus) anzupflanzen. Die Rebsorte beginnt sich daraufhin auch in den nahegelegenen Orten zu verbreiten.
Die Rebsorte Casavecchia
Der Casavecchia di Pontelatone hat dunkelrote, fast schwarze Trauben. Nach ausführlichen Prüfungen dieser Rebsorte erhält dieser Wein erst im Jahr 2011 die Doc Herkunftsbezeichnung „Casaveccchia di Pontelatone”. Der Casavecchia di Pontelatone muß mindestens zu 85% aus der Rebsorte Casavecchia bestehen und darf zu 15% aus anderen Rebsorten bestehen, die von der Region Kampanien autorisiert wurden.
Die dunkelrote Traube des Casavecchia
Das Anbaugebiet
Der Casavecchia di Pontelatone Doc wird in den Gemeinden Formicola, Liberi, Caiazzo, Castel Campagnano, Castel di Sasso, Piana di Monte Verna, Pontelatone und Ruviano angebaut werden, da diese Rebsorte sich schwer an andere Böden anpassen kann und somit einen starke Verbindung mit dem Territorium hat. Der Wein darf in den Varianten Rosso und Riserva angeboten werden. Der Rosso muß mindestens 2 Jahre alt sein und 12 Monate in Barrique gelagert werden. Der Riserva muß mindestens 3 Jahre alt sein und muß dabei 18 Monate lang in Barrique gelagert werden.
Das Anbaugebiet bei Pontelatone
Der Geschmack
Die Besonderheiten des Casavecchia di Pontelatone sind: eine rubinrote Farbe, die mit der Reifung ins dunkelrot tendiert und ein intensives und anhaltendes Bukett, das an Jujube, rote Waldfrüchte und milde Gewürze erinnert. Der Geschmack breitet sich erst langsam auf der Zunge aus, ist mittelmäßig tanninhaltig und schmeckt nach Johannisbeere, Blaubeere, Himbeere, Pflaume, Kirsche, Gras, Gewürzen, weißer Rose und Veilchen. Sein Nachgeschmack ist lang und erinnert an Mandeln, Schokolade, Kaffee und schwarzem Pfeffer.
Der Casavecchia in der Küche
Der Wein passt gut zu geschmacksreichen und komplexen Gerichten wie Pasta mit Wildschweinragout oder anderen deftigen Sossen, gegrilltes oder gegartes Fleisch, Ziegen- oder Lammfleisch aus dem Ofen, Büffelfleisch und reife Käsesorten. Er sollte bei einer Temperatur von 18°C serviert werden.
Die Entwicklung
In den letzten Jahren haben einige lokale Winzer auf diese Traube gesetzt und produzieren interessante Varianten des Casavecchia di Pontelatone Doc. Neugierige Gourmets werden diesen Wein sicherlich gerne annehmen. Die ersten Jahrgänge haben bereits einen diskreten Erfolg, auch wenn der Casavecchia di Pontelatone offiziell als Wein gilt, der einen zumindest mittellangen Reifungsprozeß beansprucht. Die Produktion ist bisher noch relativ klein und wird besonders lokal verkauft sowie in die Schweiz und nach Großbritannien ausgeliefert.
Nach dem Erfolg aus dem Jahr 2017 findet dieses Jahr die zweite Auflage von Pompeii Theatrum Mundi, einer Serie von Aufführungen der antiken Drammaturgie in Kollaboration mit dem Teatro Stabile von Neapel, vom 21. Juni bis zum 21. Juli 2018 im großen Theater der Ausgrabungen von Pompeji statt.
Das zweite von vier geplanten Jahren der Serie Pompei Theatrum Mundi findet dieses Jahr wieder in der faszinierenden Kulisse des griechisch-römischen Theaters von Pompeji aus dem 2. Jahrhundert vor Christus statt. Von den vier geplanten Aufführungen sind drei absolute Premieren. Oedipus Rex von Robert Wilson, Non solo Medea von den choreographen Emio Greco und Pieter C. Scholten, Salomè con Luca de Fusco und aus Syrkus Herakles von Emma Dante.
Das Programm von Pompeii Theatrum Mundi 2018
Vom 21-23. Juni 2018
Salomè
Regie von Luca de Fusco
Luca de Fusco ist Direktor des Teatro Stabile von Neapel und bringt seine Neuinterpretation des Werks von Oscar Wilde auf die Bühne.
Vom 5-7. Juli 2018
Das grosse Theater von Pompeji
Opedipus Rex
Regie von Robert Wilson
Der bekannte amerikanische Regisseur Bob Wilson zeigt seine neue Aufführung Oedipus Rex, die vom klassischen Werk von Sofokles inspiriert wurde. Bob Wilson ist bekannt dafür in seinen Werken Theater, Tanz, Musik und figurative Kunst zu vereinen.
Vom 12.-14 Juli 2018
Non solo Medea
Choreografie von Emio Greco und Pieter C. Scholten
Das Ballet National de Marseille erzählt uns durch den Tanz eine Tragödie der heutigen Zeit, die sich versucht auf die Zukunft vorzubereiten, innerhalb der zerstörten Stadt von Pompeji. Die beiden Choreografne haben sich dabei von den klassischen Werken der Antike inspirieren lassen.
Vom 19-21. Juli 2018
Eracle
Regie von Emma Dante
Die in Italien bekannte sizilianische Regisseurin begibt sich im Herakles von Euripides auf die Suche der weiblichen Seite im männlichen Körper, des Sinns und des Bedürfnisses der Macht, die wahrscheinlich alle Teil der menschlichen Fragilität sind. Emma Dante versucht die klassische Rollenverteilung des griechischen Theaters, bei dem männliche Schauspieler weibliche Rollen interpretieren, zu verdrehen, indem Frauen männliche Rollen spielen. Auf der Bühne wird sich dabei ein Drama des Wahnsinns entwickeln.
Informationen über Pompeii Theatrum Mundi 2018
Wann: verschiedene Aufführungen vom 21. Juni bis zum 21. Juli 2018
Uhrzeiten: die Aufführungen starten um 21 Uhr
Wo: Großes Theater von Pompeji, Zugang an der Piazza Esedra, 80045 – Pompei
Kosten der Tickets:
Blauer Bereich: 30 euro; reduziert 25 euro
Gelber Bereich: 25 euro; reduziert 20 euro
Grüner Bereich: 20 euro; reduziert 15 euro
Weitere Informationen über Reservierungen der Karten, Uhrzeiten und die Aufführungen können auch auf der offiziellen Webseite eingeholt werden.
Der Falerno war der beliebteste und teuerste Wein der Antike und vielleicht der erste Wein dem eine Herkunftsbezeichnung anerkannt wurde. Die antiken Römer schätzten diesen Wein sehr hoch ein und konservierten ihn in Anphoren, die mit einem Etikett (Pittacium) bedachten Verschluß gelagert wurden, auf der die Herkunft und der Jahrgang angegeben wurden. Vergil schreibt “Nec cellis ideo contende Falernis”, “auch dieser kann nicht mit dem Falerno mithalten”. Der Falerno gilt vielleicht als berühmtester Wein der antiken Literatur und wurde als Wein der Cäsaren bezeichnet.
Die rote klassische Variante des Falerno
Die Geschichte des antiken Falerno
Der Weinanbau im Gebiet des heutigen Falerno del Massico hat eine lange Geschichte und geht auf die griechisch-mykhenäischen Kolonien in Kampanien zurück, die den Impuls für eine Jahrtausende andauernde Weintradition des antiken von den Römern genannten Ager Falernus gegeben hat. Die Römer konzentrieren sich auf die Produktion des Falernum und bis heute sind in dieser Gegend noch archäologische Reste von antiken Landhäusern mit Weinkellern und Arbeitsgeräten zur Konservierung und Verarbeitung des Weines aufzufinden. Dieser Wein wurde damals je nach Höhe des Anbaugebiets in die Kategorien Caucinum, Faustianum und Falerno aufgeteilt und mit dem Geschmacksmerkmal austerum, dulce und tenue kategorisiert. Der Falerno wurde in alle Provinzen des römischen Imperiums ausgeliefert und mit einem antiken Etikett (Pittacium) versehen, auf dem das Herstellungsjahr, die Kategorie und dem Geschmacksmerkmal gekennzeichnet wurden. Normalerweise wurden die Exportamphoren ab den Häfen von Sinuessa, Gianola und dem Fluß Garigliano ausgeschifft. Die Amphoren des wohl beliebtesten und teuersten Wein der römischen Antike wurden in Manchester, Köln, Marseille, Nordafrika und dem gesamten Mittelmeerraum gefunden. In den letzten Jahrhunderten wurden die besonderen Charakteristiken des Falerno-Weines auch von Torquato Tasso und Sante Lancerio gepriesen. Doch erst in den letzten 40 Jahren wurde auf diesem Gebiet, Dank der Arbeit von einigen kleinen Winzern, die an den antiken Namen erinnerde Weinherstellung wieder aufgenommen und kann heute einige stolze Resultate vorweisen. Dennoch ist der heutige Falerno nicht mit dem antiken Wein zu vergleichen: einerseits weil den antiken Weinen oft Zusätze wie Honig, Gewürze und manchmal Meerwasser beigemischt wurde, andererseits weil wir nicht wissen wie weitläufig das Produktionsgebiet damals war und welche Rebsorten verwendet wurden.
Die Einrichtung der Herkunftsbezeichnung Falerno del Massico Doc
Dank dem neapolitanischen Anwalt und Winzer Francesco Paolo Avallone wurde im Jahr 1989 ein Doc-Areal des Falerno del Massico eingerichtet, das sich auf das Produktionsgebiet und die Tradition des antiken Falerno bezieht. Auch der Falerno hat wie andere europäische Weine an der Reblaus gelitten und wurde erst in den 70er Jahren wieder angebaut. Dank Avallone und seinem Betrieb Villa Matilde sowie weiteren kleinen Winzern aus der Gegend ist der Falerno del Massico heute wieder zu einem anerkannten Wein geworden.
Das Anbaugebiet
Das Produktionsgebiet des Falerno del Massico doc befindet sich im Nordwesten der Provinz von Caserta, dem antiken Areal des Ager Falernus und beinhaltet die 5 Gemeinden Sessa Aurunca, Cellole, Mondragone, Falciano del Massico und Carinola. Das Anbaugebiet beginnt an den Hügeln des massiven eingeschlafenen Vulkans von Roccamonfina, die die hügelige und flache Landschaft der Gemeinde Sessa Aurunca zwischen ihr und der Kalksteingebirgskette des Monte Massico einschließt. Das Anbaugebiet von Carinola, Falciano del Massico und Mondragone wird von eben dieser Gebirgskette von den kalten Tramontana-Winden geschützt. Das vom Vesuv und den Phlegräischen Feldern unabhängige große Vulkanmassiv von Roccamonfina hat besondere Charakterisktiken und beeinflußt den Geschmack der lokalen Produkte. Das Anbaugebiet der Herkunftsbezeichnung zählt heute nur knapp über 150 Hektar von der Küste bis zu einer Höhe von 350 Metern bei einer Produktion von weniger als 300.000 Flaschen (Daten aus dem Jahr 2010), wobei eine Vielzahl kleiner Winzer erst in den letzen Jahren neue Weingärten angepflanzt haben. Der Großteil der Produktion bezieht sich auf die roten Varianten des Falerno del Massico Doc.
Der Falerno innerhalb der Provinz von Caserta
Der Falerno del Massico Rosso und Riserva
Die traditionelle Version des roten Falerno del Massico rosso Doc wird aus zwei typischen lokalen Rebsorten der Region Kampanien hersgestellt: Aglianico (mindestens 60%) und Piedirosso (maximal 40%). Der Aglianico ist eine bereits in der Antike verwendete lokale Rebsorte, aus der auch die beiden Docg-Rotweine Taurasi und Aglianico del Taburno Kampaniens hergstellt werden. Der Piedirosso ist eine lokale Rebsorte, die besonders um Neapel und dem vesuvianischen Gebiet angebaut wird. Die Herkunftsbezeichnung erlaubt es auch eventuell bis zu 15% weiterer Rebsorten aus der Provinz von Caserta zu verwenden. Der Falerno del Massico rosso doc hat eine bedeutende Struktur und eine dichte und undurchdringliche rubinrote Farbe, die mit der Lagerung ins Granatrot tendiert. Sein Bukett erinnert an bittere rote Früchte und hat dabei eine leichte Würze. Der Wein hat eine ausgeglichene Säure, offenbart seine samtigen Tannine und sein Geschmack tendiert zu dunklen und intensiven Früchten wie Kirschen, Brombeeren und Himbeeren mit einem lang anhaltenden Rückgang. Den Falerno del Massico rosso gibt es auch die Variante des Riserva, der mindestens 3 Jahre lang und dabei ein Jahr in Holzfässern gelagert werden muß. Er sollte bei einer Temperatur von 16-18°C serviert werden und passt ideal zu roten Fleischsorten, zu gegrilltem Fleisch oder Nudeln mit deftigen Fleischsoßen.
Der Falerno del Massico Primitivo
Die weisse Variante des Falerno von Nugnes
Der Herkunftsbezeichnung erlaubt auch die Verwendung des Primitivo, der besonders in Apulien aber auch seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts in der Provinz von Caserta angebaut wird.Dieser Wein muß mindestens zu 85% aus der Rebsorte Primitivo bestehen und darf maximal einen Anteil von 15% aus Aglianico, Piedirosso oder Barbera enthalten. Das Bukett des Falerno del Massico Primitivo Doc erinnert an rote Früchte, kleine Waldfrüchte und hat eine leichte Würze. Sein Geschmack gibt eine starke Wärme und Strukter ab und beeindruckt mit intensiven und verführerischen Aromen. Auch der Primitivo sollte zu geschmacksintensiven und gegrillten Fleischsorten getrunken werden.
Der Falerno del Massico Bianco Doc
Die antike Tradition dieses Gebiets konzentrierte sich auf die Umwandlung von Rotweinen, während heute auch eine weiße Variante dieses Gebiets angeboten wird. Der Falerno del Massico Bianco muß zu 100% aus lokalen Falanghina-Reben bestehen. Die Farbe ist strohgelb mit grünen Reflexen, während der Geschmack voll und trocken ist. Er passt gut zu frischen Käsesorten wie einem jungen Caciocavallo, der Büffelmozzarella oder zu Krustentieren oder gegrilltem Fisch. Er sollte bei einer Temperatur von 7-8°C serviert werden.
Man wird die Neapolitaner nicht mit Beleidigungen verändern können…nun reicht es mit dem Belagerungszustand, mit diesen Methoden der absoluten Regierung. Alle sind in der Lage mit einem Belagerungszustand zu regieren. Ich werde sie mit der Freiheit regieren und beweisen was aus diesen schönen Vierteln nach 10 Jahren Freiheit wird. In zwanzig Jahren werden sie die reichsten Provinzen Italiens werden.
Cavour, 1861 (im Sterbebett) – von mir aus dem italienischen übersetzt
Ein historisch interessantes Zeugnis über die Vorstellungen Cavours vor seinem verfrühten Tod. Die Integration des Königreichs von Neapel in den italienischen Nationalstaat wird in den darauffolgenden 20 Jahren tatsächlich nicht zur Entwicklung zur reichsten Provinz Italiens führen, sondern zu einer massiven Auswanderung in Richtung Amerika und einer großen Verarmung, erhöhten Steuern und einer Unterdrückung des als Brigantismus beschriebene Phänomen der lokalen Aufstände führen wird. Die nationale Einheit wurde somit nie wirklich durch eine freiheitliche Regierung verstärkt, die von der Bevölkerung des Königreichs von Neapel nach einer zu konservativen und monarchischen Regierung der Borbonen wohl gewünscht wurde. Die Vorstellungen von verschiedenen Politikern und der Bevölkerung des Süden und des Norden Italiens und die Konsequenzen der Geburt des italienischen Nationalstaats, haben sich teilweise in sehr verschiedene Richtungen entwickelt und sind leider bis heute noch sichtbar.
Camillo Paolo Filippo Giulio Benso, bekannt als Cavour (geb. in Turin, 1810, gest. Turin, 1861), war ein italienischer Unternehmer und Politiker. Cavour war von 1850 bis 1852 Minister des Reichs von Sardinien und von 1852 bis 1859 und von 1860 bis 1861 Präsident des Ministerrats. Im Jahr seines Todes 1861 wird er zum ersten Präsident des Ministerrats des neu proklamierten italienischen Staats. Cavour war Chef der sogenannten Destra storica und gilt als einer des Protagonisten des Risorgimento und als Verfechter der liberalen Ideen, des zivilen und wirtschaftlichen Fortschritts, der antiklerikalen und nationalen Bewegungen. Obwohl er keine klaren Vorstellungen über einen Nationalstaat Italiens hatte, gilt er bis heute als einer der bedeutendsten Gestalter der Geburt des heutigen Nationalstaats Italien.
Die Gemeine von Sorrent und die Fondazione Sorrento präsentieren die Ausstellung Francis Bacon. Transformations (The Barry Joule Collection of Francis Bacon artworks from 7 Reece Mews, London S.W.7 U.K.), die vom 20. Mai bis zum 21. Oktober 2018 in der Villa Fiorentino in Sorrent zu besichtigen ist.
Die Villa Fiorentino in Sorrent. Foto von der offiziellen Facebook Seite der Villa Fiorentino
Die Idee diese Ausstellung an die sorrentiner Halbinsel zu bringen entsteht im Jahr 2015 bei einem Treffen in Paris zwischen dem lokalen Promoter Artstudiopaparo und Barry Joule. Barry Joule war einverstanden, 30 Jahre nach Francis Bacons einzigem Besuch in Süditalien dessen Werke in einem von Bacon sehr bewundertem Gebiet zurückbringen. Barry Joule erzählt von seinem ersten Treffen mit Bacon, ihrer Freundschaft und den Menschen Bacon, der seine drei Tage in Neapel fast nur in den lokalen Museen verbracht hat. Barry Joule beschreibt Bacon als engen Freund, aber auch einen Lehrer der Kunstgeschichte sowie einen herausragenden Meister und Philosoph des Lebens.
Die ausgestellten Werke, die Bacons surreale Malerei in den 30er Jahren und viele Dokumente aus Bacons Leben zeigen, wurden von Bacon an Joule verschenkt und teilweise an die Tate Gallery London, das Picasso Museum von Paris und die National Gallery von Ottawa weiterverschenkt. Die Ausstellung wurde bereits in China (2013 und 2016) als auch in Frankreich (2015 und 2016) gezeigt und beinhaltet circa 100 verschiedene Werke und Dokumente von und über Francis Bacon.
Informationen über Francis Bacon. Transformations in Sorrent
Wann und Wo? Vom 20. Mai bis zum 21. Oktober in der Villa Fiorentino in Sorrent, corso Italia 53
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist jeden Tag von 10-13 und 16-20 Uhr geöffnet (am Wochenende bis 21 Uhr).
Kosten: 10€, Reduziert 7€ (Over 65, Gruppen und Under 16)
Informationen und Reservierungen: Auf www.baconsorrento.it oder unter der Telefonnnummer 00390818782248; Mail: info@fondazionesorrento.com
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