Die Casa delle Scheletro von Herkulaneum (Haus des Skeletts) trägt ihren Namen wegen des Fundes des ersten Skeletts innerhalb der Ruinen des antiken Stadt während der bourbonischen Ausgrabungen unter Carlo Bonucci im Jahr 1831, in der es bis zur Ausgrabungen am Hafen in den 1980er Jahren kaum Leichen entdeckt wurden. Die komplette Freilegung der Casa dello Scheletro von Herkulaneum wurde schliesslich durch Amedeo Maiuri im Jahr 1927 durchgeführt.
Die Fresken im dritten Stil hinter dem Lararium
Die Struktur und das Atrium
Die unweit vom Meer gelegene Domus entlang des Cardo III hat eine Fläche von 410 Qm und besteht aus einer Zusammensetzung von zwei oder wahrscheinlich drei kleineren vorherigen Häusern. Die Casa delle Scheletro von Herkukaneum bestand ursprünglich aus zwei Etagen, von der nur die untere erhalten blieb. Teile der oberen Etage sind noch vom Atrium aus zu erkennen. Das über ein mit schwarz-weissen Mosaiken dekorierten Eingangsflur zu erreichende Atrium wurde bei den Ausgrabungen von 1831 leider seinem Marmorfussboden und Impluvium entnommen und erscheint heute eher karg.
Die Mosaike im Eingangsbereich wollen antike Besucher der Stadt in das Atrium rufen
Das Nympheum
Vom Atrium aus sind weitere Räumlichkeiten, unter anderem ein kleines Tablinum, ein Triclinium und ein Nympheum zu erreichen. Das Nympheum besteht aus zwei rechteckigen Becken und einer Pseudogrotte mit einem fiktivem opus quaratum aus rotem Kalkstein und blauen Mosaiksteinchen sowie einem Fries mit ursprünglich sieben Moaikabbildungen. Drei dieser Bilder sind noch original, während die zentralen Mosaike im Archäologischen Museum von Neapel ausgestellt sind. Auf den erhaltenen Mosaiken ist die Opfergabe eines Widders und ein Opferspender zu sehen, die dem Weingott Bacchus geliefert wurden (auf der Kopie zu erkennen).
An den Seiten sind noch die Dekorationen und Mosaike erhalten, die auf ein Nympheum hinweisen
Das Oecus mit dem offenen Lararium
Ein vom Atrium ausgehender Flur führt in ein Oecus mit einer Dekoration im dritten Stil mit rot- und orangefarbenen Rahmen mit architektonischen Elementen und einem Fussboden in Opus Sectile. Der Raum hat eine kleine Absis und ein grosses Fenster auf das Tablinum des Hauses. Eine weite Öffnung blickt in den kleinen Hof mit einem Mosaiklararium mit einer Marmortafel unter einem erhaltenen antiken Eisengitter.
Das mit Glasmosaiken und Muscheln besetzte Laraium ist ein Highlight der Ausgrabungen von Herkukaneum
Der Wohnbereich
Ein weiterer Flur rechts vom Atrium führt in Dienstzimmer und zwei im dritten Stil dekorierten Schlafräumen mit einem teils erhöhtem Fussboden und einem gut erkennbaren Schlafbereich. Hier ist noch die Unterschrift des Leiters der bourbonischen Ausgrabungen aus dem 19. Jahrhundert an der Wand zu lesen.
Die Casa del Salone Nero von Herkulaneum (das Haus des schwarzen Salons) gilt als eines der edelsten bisher ausgegrabenen Häuser der Ausgrabungsstätte von Herkulaneum und erhielt ihre Bezeichnung wegen des schwarz dekorierten Oecus oder Wintertrikliniums. Im Haus wurden 39 Wachstafeln des L. Venidius Ennychus gefunden, auf denen unter anderem seine Freilassung, die Wählbarkeit als Augustales, die Geburt einer Tochter und der Kauf einer Sklavin notiert waren. Dank dieses Funds können wir heute davon ausgehen, das Ennychus entweder ein verwaltender Libertus oder der Besitzer dieses Hauses gewesen sein müsste. Die Casa del Salone Nero wurde bereits durch Kuhlen von der Bourbonen im 18. Jahrhundert entdeckt und schliesslich ab 1933 bis 1948, im Sommer 1961 und in den 70er Jahren freigelegt.
In einem reich dekoriertem Zimmer am Peristil wurde ein Lararium ausgegraben
Die Struktur der Casa del Salone Nero
Die Casa del Salone Nero von Herkulaneum hat eine Grundfläche von 395 Quadratmetern mit insgesamt 10 Zimmern, 3 Diensträumen und wurde grösstenteils mit der Technik des Opus Reticulatum errichtet. Der Hauptzugang ins Haus war in privilegierter Position direkt am Hauptdecumanus, dem lebendigsten Bereich der antiken Siedlung von Herkulaneum, während der hintere Bereich am Garten auch durch ein sekundären Eingang betreten werden konnte. Am Eingangsbereich aus Tufstein mit einer Schwelle aus weissen Kalk sind noch Reste einer verkohlten Holztür sichtbar. Der Fussboden im Bereich des Atriums und der Nebenzimmer besteht aus Estrichmörtel mit weissen Mosaiksteinchen oder buntem Marmor, während der Bereich des Peristils und den Nebenzimmern durch elegante schwarz-weisse Mosaike gestaltet wurden.
Die Struktur der Casa del Salone nero von Herkulaneum
Das Atrium
Das Atrium war nur karg mit Fresken dekoriert und besass ein mit Terracottaplatten besetztes elegantes Impluvium aus weissem Luni-Marmor mit einem kanneliertem Puteal (die Einfassung des Brunnens) aus weissem Kalk. Auf der östlichen Seite ist ein Seitenraum, ein kaum dekorierter Schlafraum sowie eine zugemauerten Tür mit einem verkohlten Holzbalken zu sehen, die bei der Umwandlung von Zimmern in das nebenan liegende Geschäft geschlossen wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite sind zwei weitere Schlafräume in weiss-roter Farbe, von denen eines mit architektonischen Elemenen und einem Fries mit Meerestieren und Schiffen geschmückt wurde, sowie eine Latrine und eine Küche mit einer Theke aus Stein zu sehen.
Der Puteal aus Kalk im Atrium
Der Flur und das Tablinum
Auf der südlichen Seite des Atriums der Casa del Salone Nero von Herkulaneum sehen wir drei Öffnungen in einem Flur, einen Oecus sowie dem grossen Tablinum des Hauses. Der Flur besteht aus schwarzen Fresken mit weissen Streifen und vegetalen Elementen, der zentrale Bereich zeigt violette Rahmen und einen Fries mit Kerzenständern und Theatermasken in den Lünetten auf. Das Tablinum ist mit seinen 7,70 mal 5,10 Metern Grösse und 4,80 Metern Höhe eines der grössten von Herkulaneum und wurde mit einer Kassettendecke und Fresken im vierten Stil dekoriert. Der untere Bereich ist rot, der zentrale Bereich wurde in drei dekorative Bereiche aufgeteilt wobei die Mitte mit einer eine Ädikula unter einem Tympanon und auf den Seiten schwarze Rahmen mit vegetalen Elementen im oberen Bereich das Tablinum ornamentieren.
Die Dekoration des Hauses ist ein Beispiel des sogenannten vierten Stils nach A. Mau
Das Peristil
Das Peristil besticht mit einem von allen Seiten geöffneten und mit Stuck besetzten Säulengang mit einem mit einer verzierten kleinen Marmorsäule und einem tuskanischen Kapitell Garten. Der Fussboden besteht aus einem von weissen Steinchen umringtem schwarzen Mosaik, während die reich dekorierten Zimmer (ein Wintertriklinium und vier Zimmer, neben den bereits beschriebenen Tablinum und Oecus zum Atrium) weisse Mosaike mit schwarzen Linien zeigen. Die beiden im vierten Stil mit architektonischem Elementen in weisser, roter und blauer Farbe auf rotem Fries dekorierten Zimmer auf der südlichen Seite führen jeweils in eine Küche mit einem Lagerraum und in einen kleinen Hof mit einem Hauslararium, von dem leider die komplette Verzierung entfernt wurde.
Der offene Garten im Peristil
Der schwarze Salon
Auf der westlichen Seite befindet sich ein mit roten Rahmen auf schwarzem Hintergrund geschmücktes weiteres Zimmer während das schwarze Wintertriklinium, das dem Haus seinen Namen gegeben hat, durch Dekorationen im vierten Stil mit schwarzen Rahmen und geometrischen Motiven besticht. In diesem Raum wurden ursprünglich ein Holzlararium und ein Marmoraltar gefunden. Ursprünglich hatte dieses Haus auch eine eingestürzte obere Etage. Weitere Funde aus diesem Haus sind Bronzeobjekte wie ein Kerzenständer mit Löwenfüssen, eine Oinochoe und verschiedene Leuchter, ein Marmorkopf des Jovis sowie verschiedene Töpfe aus Terracotta.
Die dunkle und elegante Dekorations des schwarzen Salons
Die Geschäfte
Neben dem Hauseingang der Casa del Salone Nero von Herkulaneum befinden sich auf beiden Seiten jeweils die Geschäfte eines Bronzeverkaufers und eines Weinhändlers. Beim Bronzegeschäft wurden eine Dionysus-Statue, ein Kerzenständer auf einem Marmorsockel, Bleibarren aus Spanien und ein Ofen gefunden. Die Statue und der Kerzenständer wurden wahrscheinlich zur Reparatur in das Geschäft gebracht und konnten zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht rechtzeitig gefixt werden. Der Weinladen konnte wohl die optimale Position am Hauptdecumanus an den wichtigsten öffentlichen Gebäuden des antiken Herkulaneums zu nutzen wissen. Auch hier wurde das Geschäft von einem ehemaligen Wohnbereich abgetrennt und in eine kommerzielle Aktivität umgewandelt. Am Eingang des Weinladens ist die faszinierende Werbung zu sehen, die bei der Ausgrabung erheblichen Schäden erlitt und erst nach einer Restaurierung wieder angebracht wurde. Auf der roten rechteckigen Werbung ist wahrscheinlich die italische Gottheit Semo Sancus sowie eine Abbildung von 4 als Cucumae bezeichnete Karaffen mit den Preisen für einen Sestuarium (0.5 Liter) Wein zu erkennen. Bei der Restaurierung wurde auch die Aufschrift einer Aufführung (vielleicht Gladiatoren wegen des Bestands eines Amphitheaters) in Nola auf einer unteren Ebene entdeckt.
Die Struktur der Casa del Tramezzo di Legno von Herkulaneum (Haus der Holzwand) wurde wahrscheinlich zum Anfang des 1. Jahrhunderts vor Christus errichtet und erhielt bis zum Ausbruch des Vesuvs noch erheblichen Veränderungen. In der letzten Phase der Casa del Tramezzo di Legno von Herkulaneum wurden noch zwei weitere Wohnungen hinzugefügt, bei der die Bewohner wahrscheinlich zu einer Art Wohngemeinschaft mit gemeinsamen Dienstleistungen zusammengewachsen sind. In der oberen Etage wurden zwei weitere Wohnungen hinzugefügt und einige ehemalige Seitenzimmer an der Nebenstrasse in Geschäfte umgewandelt.
Das Bodenmosaik des wahrscheinlichen Schlafzimmer des Pater Familias
Die Fassade und der Eingangsbereich
Die Casa del Tramezzo di Legno von Herkulaneum hat eine für ein Patrizierhaus typische Fassade mit Sitzbänken für die Kunden am Eingangsbereich mit Fenstern in verschiedenen Grössen durch die Umwandlungen im Laufe der Zeit. An den Wänden des Eingangsflurs sind noch Stuckreste zu erkennen, auf denen ursprünglich mittlerweile verbleichte Freskendekorationen angebracht waren. Das Seitenzimmer im Eingangsflur war die Cella Hostiaria für den für die Sicherheit zuständigen Haussklaven.
Das Atrium mit Blick auf die Trennwand aus Holz
Das Atrium
Das grosse tuskanische Atrium (ohne Säulen) bietet Zugang zu den auf drei Seiten liegenden Zimmern, während die Nordseite komplett geschlossen wurde um sie in Geschäfte umzuwandeln. Der Fussboden wurde aus Opus Signinum (Ein römischer Estrichmörtel) gefertigt, in dem weisse Marmorteilchen und ein Marmorimpluvium (eine Neuerung aus augusterischer Zeit, das teilweise eingebrochen ist) mit einem zentralen Springbrunnen in der Mitte des Atriums eingesetzt wurden. Die Wasserspeier aus Terracotta im Compluvium des Daches sind original und wurden bei der Neuerrichtung des Daches wieder angebracht. Ausserdem konnte sich der prächtige mit Löwenköpfen versetzte Marmortisch (Cartibulum) vor dem Impluvium erhalten. Dieser Marmortisch wird auch gerne als Mensa Vasaria bezeichnet, was darauf hindeutet das auf ihm oft schöne Vasen gestanden haben.
Die Marmorplatte des Impluviums im Atrium ist durchgebrochen und zeigt die vorherige Dekoration
Die Schlafräume und das verkohlte Bett
Auf der rechten Seite neben dem Eingangsflur ist ein Schlafraum mit einem eleganten schwarz-weissen Mosaikfussboden mit geometrischen Mustern und einer teilweise aus einem Gewölbe bestehender Decke. An den Wänden wurden blaue und grüne Fresken auf weissem Hintergrund wurden über einer breiten roten Linie angebracht. Unter dem Gewölbe befand sich der Schlafbereich (Alcova), der in der Regel mit einem Tuch abgedeckt wurde. Auf der linken Seite des Atriums sind zwei weitere Schlafräume mit raffinierten Fresken sowie eine erhaltenen Bettstruktur ausgestellt. Das Bett der Casa del Tramezzo di Legno von Herkulaneum ist eines von insgesamt 12 in Herkulaneum ausgegrabenen Bettstrukturen.
Die einzige ausgestellte verkohlte Bettstruktur innerhalb des Ausgrabungen
Die verkohlte Holzwand und das Tablinum
Hinter dem Atrium befindet sich das Tablinum, das durch die verkohlte Holzwand vom Atrium getrennt wurde. Die Holzwand bestand aus ursprünglich drei etwa menschenhohen Klapptüren aus Holz, die bei dem Ausbruch verkohlt wurden und zwei von ihnen sich, weltweit einzigartig, erhalten konnten. Die zentrale und grösste Klapptür wurde wahrscheinlich leider bei den ersten Ausgrabungen der Bourbonen zerstört. Die Holzwand könnte ästhetisch an die Kulisse einer antiken Theaterbühne erinnern wollen (mit einem breiten zentralen und zwei kleineren Nebeneingangen). Die aus Bronze gefertigten Dekorationen an den Türen hatten ursprünglich die Form eines Schiffsbugs mit der Funktion an ihnen Lampen aufhängen zu können. Das Tablinum konserviert Fresken im dritten Stil mit in schwarzen Rahmen eingefassten Bildern und einem roten Boden, während auf dem Fussboden hinter dem dekorierten Eingangsbereich ein weisses Mosaik angebracht wurde.
Die erhaltene Trennwand aus Holz mit den erhaltenen Türen und Bronzedekorationen
Das Wintertriklinium
Neben dem Tablinum befindet sich ein Oecus oder Wintertriklinium mit Fresken im vierten Stil, die im zentralen Bereich in schwarz auf rot, im unteren Bereich schwarz und im oberen Bereich in rot mit architektonischen Motiven verziert wurde. Der Fussboden besteht aus einem grauen Mosaik mit weissen Marmorteilchen. Die Lichtverhältnisse wurden durch die hinzugefügte obere Etage und der damit verbundenen Verkleinerung der Fenster beeinträchtigt.
Eine 1757 von Gaultier gefertigte Malerei der Dekoration eines Schlafraumes
Das Peristil und die obere Etage
Das Peristil der Casa del Tramezzo di Legno von Herkulaneum besteht aus einem Säulengang auf drei Seiten mit einem zentralen Garten. Unter dem Portikus wurden verschiedene Fresken gefunden, unter anderem eines mit der Darstellung eines von Gänsen, einem Reiher, einer Schlange und einem Rinderkopf umgebenen Brunnens. Entlang des Peristils waren die Zimmer der Familie angebracht. Der obere Bereich des Hauses konnte von einer Treppe entlang des III. Cardos erreicht werden. Auf dieser nördlichen Seite wurden verschiedene Geschäfte aus den letzten Jahren Herkulaneums eröffnet und in einem von ihnen wurde eine Maschine zur Verarbeitung von Stoffen oder Wolle konserviert. Von diesem Geschäft führt eine Treppe in die obere Etage in den Bereich über dem Eingangsflur der Casa del Tramezzo di Legno (nicht zugänglich).
Die Struktur der Casa del Tramezzo di Legno von HerkulaneumDie elegante Statue des Gottes Attis aus der Casa del Tramezzo di Legno, heute in Gewahrsam
Die Sant’Angelo a Nilo Kirche wird auch Brancaccio Kapelle genannt, da sie als Kapelle für eine der bedeutendsten Adelsfamilien der Heschichte der Stadt Neapel errichtet wurde. Die Kapelle konserviert eines der beiden Werke des Donatello in Neapel und wird trotz der zentralen Lage an der Piazza San Domenico wegen der unscheinbaren Fassade von den meisten Besuchern Neapels übersprungen. Die Familie Brancaccio sind unter anderem Gründer der ersten öffentlichen Bibliothek von Neapel von 1690 (heute die Biblioteca Nazionale von Neapel). Die Errichtung der Kapelle wurde 1385 von Kardinal Rinaldo Brancaccio, einer der vertrauten Berater des Papstes Martin V, direkt neben dem von ihm restaurierten Krankenhaus der Poveri di Sant’Andrea und seinem Adelspalast in Auftrag gegeben. Die Kirche hatte eigentlich ein spätgothische Erscheinung und wurde nach einer Erweiterung im Jahr 1535 ab 1709 von Arcangelo Guglielmelli in ihr aktuelles barockes Gewand verwandelt.
Die Hauptfassade
Die Hauptfassade der Sant’Angelo a Nilo Kirche an der Via Mezzocannone ist heute nicht mehr der Eingang zur Kirche, dieser befindet sich nun an der Hauptstrasse Via San Biagio dei Librai (Spaccanapoli). An der grau-rot gestrichenen Fassade sind fiktive Säulen mit korinthischen Kapitellen sowie ein Kirchturm zu erkennen. Die eigentliche Hauptfassade besteht aus einem katalanisch-gothischen Portal mit einem Architrav mit Engeln und Heiligen und einem Fresko auf Gold in der Lünette mit der Jungfrau und den Heiligen Michel und Baculo die den Kardinal Brancaccio präsentieren des Perinetto aus Benevent aus dem 15. Jahrhundert (der Heilige Baculo entstammt der Brancaccio Familie und war Bischof von Sorrent). Die geschnitzte Holztür aus dem 16. Jahrhundert zeigt die Heiligen Petrus, Lorenz, Antonius, Paulus, Johannes und Domenikus.
Die Holzschnitzereien des ehemaligen Zugangs zur Kappelle
Die Nebenfassade
Die Nebenfassade befindet sich an der Ecke zur Piazza San Domenico und wird heute als Eingang zur Kirche genutzt. Die ursprünglich in der Lünette stehende Skulptur des Erzengels Michels ist heute im Museo dell’Opera von San Lorenzo ausgestellt. Auf der geschnitzten Holztür sind der Erzengel Gabriel, Johannes der Täufer, Giovanno della Croce, die Mariä Verkündigung, der Heilige Michel und die Heilige Agnes dargestellt. Neben diesem Eingang sind zwei Nischen sind zwei weibliche Skulpturen des Bartolomeo Granucci aus der Brancaccio Familie dargestellt, die Heilige Candida Seniore (eine zum Christentum konvertierte Jüdin, die eine Heilung des Heiligen Petrus erhielt und dessen Reliquien sich in dieser Kirche befinden und die Heilige Candida Iuniore (eine Verwandte aus dem 6. Jahrhundert, die fälschlicherweise für eine Heilige gehalten wurde).
Der heutige Eingansgereich an der Piazzetta Nilo
Der Innenbereich
Die Struktur der Sant’Angelo a Nilo Kirche besteht aus einem Hauptschiff ohne Querschiff und an den Seitenwänden sind Stuckarbeiten mit dem Emblemen und Büsten der verschiedenen Kardinale der Brancaccio Familie angebracht, die von Architekt Guglielmelli gezeichnet und Bartolomeo Granucci umgesetzt wurden. Die einzigen beiden Kapellen der Kirche befinden sich auf der rechten Seite des Hauptschiffs, wie auch der Zugang zur Sakrestei von der der Adelspalast der Brancaccio erreicht werden konnte.
Das Hauptschiff der Sant’Angelo a Nilo Kirche mit Blick auf den Hauptaltar
Die Kapelle der Candida Iuniore
Vom Haupteingang aus kommend befindet sich hinter einem Eisen- und Messinggitter des Giovan Battista Nauclerio aus dem 18. Jahrhundert die Kapelle der Heiligen Candida Iuniore mit den Reliquien der Maria Terasa Candida Brancaccio, angebliche Verwandte aus dem 6. Jahrhundert des Kardinals Rinaldo Brancaccio. Auf der Altar ist eine Tafel mit der Vision der Heiligen Candida des wahrscheinlich ersten neapolitanischen Caravaggio-Folgers Carlo Sellitto angebracht worden. Auf der rechten Seite der Kapelle ist das Grabmahl des Luigi Stuart aus dem 19. Jahrhundert, dem Sohn des Herzogs von Alba und Berwick Carlos Miguel Fitzjames Stuart zu erkennen. Von dieser Kapelle aus konnte wie vorher erwähnt die Sakrestei und der Adelspalast der Familie Brancaccio erreicht werden.
Die Kappelle der Candida Iuniore
Die Kapelle des Rinaldo Brancaccio
Rechts vom Hauptaltar befindet sich das Hauptwerk der Sant’Angelo a Nilo Kirche, das goldfarbige und bunte Grabmahl aus Marmor des Kardinals Rinaldo Brancaccio von Donatello, Michelozzo Michelozzi und weiteren Helfern, unter ihnen Pagno di Lapo Portigiani. Das Werk wurde zwischen 1426 und 1428 in Pisa gefertigt und von dort über das Meer nach Neapel geschifft. Der Auftraggeber an Donatello dieses Monuments war Cosimo dei Medici und das Grabmahl zeigt auf beeindruckende Weise den Übergang von der Gothik in die Renaissace. Es ist bis heute unbekannt wie die Arbeit unter den Künstlern für dieses in Neapel stehende Meisterwerk der toskanischen Renaissance aufgeteilt wurde. Wahrscheinlich stammt die Struktur des Werks mit den Schleierhaltenden Engeln und der Mutter Gottes mit dem Christkind und zwei Heiligen von Michelozzo, während von Donatello sicher das Werk der Mariä Himmelfahrt und wahrscheinlich der Kopf und die Hände des Verstorbenen und der Kopf der zentralen Karyatide gefertigt wurden. Auf der linken Seite der Kapelle ist noch das Grabmahl des Pietro Brancaccio aus dem 15. Jahrhundert vom Mailänder Künstler Jacopo della Pila zu sehen.
Donatello, Michelozzo und Helfer sind die Autoren dieses Grabmahls
Das Grabmahl des Rinaldo Brancaccio
Das Grabmahl war ursprünglich im Hauptschiff angebracht um die Farben und das Basrelief mit mehr Licht bestrahlen zu können. Es basiert auf einer toskanischen Renaissancestruktur mit einem Baldachin und zwei Säulen mit Kapitellen, die wiederum einen dekorierten Bogen stützen. Unter einem von Engeln gehaltenem verkürzten Schleier wurden eine Madonna mit dem Christkind und dem Heiligen Michel und Johannes dem Täufer gemeisselt und eine Erinnerungstafel an den Kardinal angebracht. Die Vorderseite des Grabes, auf dem sich die liegende Figur des verstorbenen Kardinals Rinaldo Brancaccio befindet, wurde mit dem Basrelief der Mariä Himmelfahrt mit der Stiacciato-Technik (ein sehr tiefes Relief um in der Perspektive die Volumen der Körper zu reduzieren und der Arbeit einen malerischen Eindruck zu verschaffen) des Donatello dekoriert. Auf den beiden Seiten des Reliefs wurden ausserdem die Kardinalswappen des Rinaldo Brancaccio angebracht. Die Truhe wird durch drei Karyatiden gehalten, die die drei teologischen Tugenden darstellen. Auf dem oberen Teil des Monuments führt eine Mischlinie bis zur Spitze, auf der die Darstellung des Ewigen Vaters neben jeweils zwei goldenen Muscheln und musizierenden Engeln zu erkennen sind.
Die Stacciato Technik des Donatello bei seiner Interpretation der Mariae Himmelfahrt
Der Hauptaltar
Der Hauptaltar ist ein Meisterwerk der neapolitanischen Holzschnitzkunst des späten 17. Jahrhunderts und ist Werk des Architketen und Künstlers Arcangelo Guglielmelli. Die Tafel des Erzengel Michels im Stil des Manierismus von 1573 stammt von Marco Pino aus Siena. Neben dem Hauptaltar ist das barocke Grabmahl der Kardinale Francesco Maria und Stefano Brancaccio von Bartolomeo Ghetti von 1648, bei dem zwei Löwen die Grabtruhe stützen. Auf dem Grabmal selbst sind die erreichten militärischen, letterarischen und kirchlichen Lebensziele der beiden Kardinale dargestellt: Die Darstellung der Geschichte und des Ruhms schreiben eine Lobschrift auf die beiden Verstorbenen, auf der rechten Seite ist der Tod und auf der Spitze des Monuments die beiden Verstorbenen und das Familienwappen angebracht worden.
Der Erzengel Michel von Marco Pino aus Siena dekoriert den Hauptaltar
Weitere Kunstwerke der Kirche
Auf dem linken Kirchenschiff befindet sich die Kopie der Pietas des Jusepe de Ribera, dessen Original in der Schatzkammer der Kartause von San Martino zu sehen ist. In der Gegenfassade ist eine schön dekorierte und aus Holz geschnitzte Sängerkanzel mit einer barocken Orgel aus dem 18. Jahrhundert angebracht worden. Im oberen Bereich der Gegenfassade, leicht hinter einem Tuch versteckt, sind vier runde Bilder mit Engeln von Giovan Battista Lama zu erkennen.
Das barocke Grabmahl von Bartolomeo Ghetti
Informationen zur Sant’Angelo a Nilo Kirche
Wo? Piazzetta Nilo direkt neben der Piazza San Domenico
Wann? Jeden Tag von 10-12 und von 14-16 Uhr
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Das Museum des Schatzes des San Gennaro von Neapel gilt als eines der bedeutendsten Museen der Goldschmiedekunst weltweit und die Sammlung wurde durch Schenkungen von Päpsten, Königen und wichtigen Persönlichkeiten in 700 Jahren Geschichte bedacht. Der Wert der Sammlung überragt wahrscheinlich den Wert der Schätze des Zars von Russland und der englischen Krone. Die Juwelen, Skulpturen, Statuen, Bilder, Dekorationen und wertvollen Stoffe werden vom 1601 gegründeten haidnischen Institut der Deputazione della Reale Cappella di San Gennaro aufbewahrt und hier auf ca 600 Quadratmetern ausgestellt. Das Institut selbst wurde Dank der 12 Sitze des Stadtrats gegründet und keines der Werke seit jeher verkauft. San Gennaro gilt als einer der bedeutendsten Heiligen mit circa 25 Milionen ihm Devoten.
Das Museum
Der Zugang zum 2003 gegründeten Museum des Schatzes des San Gennaro befindet sich gleich neben der Kathedrale unter einem Portikus. Das Museum konserviert eine Sammlung von über 21000 Stücken so dass nur ein Teil der Kollektion ausgestellt und manchmal thematische Sonderausstellungen organisiert werden. Nur ein Werk in der Sammlung hat keinen materiellen Wert und besteht aus einer Bombondose, die von zwei Kindern geschenkt wurde um sich für die Heilung der Mutter zu bedanken. Die Ausstellung des Schatzes des San Gennaro wird mit einer Geräuschkulisse begleitet: neben eomigen Stimmen aus den Gassen Neapels ist sowohl ein Gebet an San Gennaro als auch der Gesang der sogenannten “Verwandten des San Gennaro” zu hören; Frauen die sich rühmen, seit jeher mit dem Heiligen verwandt zu sein.
Die Monstranz des Murat zur Verehrung des San Gennaro
Der Eingangsbereich
Im Eingansbereich sind die beiden Bilder des Segnenden San Gennaro des Francesco Solimena und dem Martyrium des San Gennaro an der Solfatara von Pozzuoli des Carlo Coppola zu sehen. Die Büste mit den Reliquarien des San Gennaro ist eine Kopie des Originals aus der Schatzkapelle der Kathedrale. Die 70 Werke aus Silber, unter anderem lithurgische Objekte aus dem Alltagsgebrauch, wurden von den damals über 350 neapolitanischen Goldschmieden gefertigt (bis auf eines das aus der Provence stammt), die in bestimmten Epochen schätzungsweise für 70% der artistischen europäischen Silbermanifaktur verantwortlich waren.
Das Martyrium des San Gennaro an der Solfatara von Pozzuoli des Carlo Coppola
Die Reliquienstatuen
Unter den Reliquienstatuen und Büsten aus Silber, die bei den religiösen Feiern auf den Prozessionen mitgeführt wurden, befindet sich auch der Erzengel Michel des Lorenzo Vaccaro und Giovan Domenico Vinaccia aus dem 17. Jahrhundert, die für manche Experten als schönste lebensgrosse Silberstatue der Welt gilt. Die Skultpurengruppe des Tobias und der Engel des Giuseppe und Gennaro del Giudice nach einer Zeichnung des Giuseppe Sanmartino hat ausser seinem künsterlischem auch einen symbolischen Wert für das Volk Neapels, da die unverheirateten Frauen der Stadt den Fisch an dieser Skulptur am 24. Oktober jedes Jahres in der San Raffaele Arcangelo Kirche im Viertel Materdei küssen durften um das Glück bei der Suche eines Partners zu steigern. Auch heute wird diese Skulptur noch am Valentinstag von Frauen ohne Partner besucht. Eine weitere bedeutende Skulptur ist die Heilige Irene des Carlo Schisano, Beipatronin der Stadt und Schützerin vor Unwetter und Gewittern, unter dessen Schild die Stadt Neapel dargestellt wird. Die silberne Büste des Heiligen Emidio, Schützer vor Erdbeben, stammt von Domenico de Angelis.
Die Skulpturengruppe des Tobias und der Engel aus dem Viertel Materdei
Die Juwelen der Familie Spera
Der bedeutendste Teil der Sammlung des Museums des Schatzes des San Gennaro besteht aber aus den ausgestellten Juwelen, die teils weltberühmt und teils weniger bekannt sind. Die Perlenkette wurde von Giovanni Francesco Spera im Jahr 1704 dem Heiligen Gennaro geschenkt und ornierte an bestimmten Feiertagen seine Büste. Die Familie Spera ist zudem für das Altarkreuz aus Silber und Korall verantwortlich, das als eines der schönsten Sammelstücke des Museums gilt. Auf der Basis dieses Kreuzes ist das Wappen der Familie Spera und eine kleine Büste des San Gennaro zu erkennen.
Die Kopie der Reliquienbüste des San Gennaro
Etwas weiter ist die vorhin angesprochene Kopie des Originals aus derSchatzkapelle des San Gennaro in der Kathedrale der Reliquienbüste des San Gennaro aus der gothischen Zeit mit Veränderungen aus dem 17. Jahrhundert des Giovan Domenico Vinaccio zu sehen. Die Basis ist mit Engeln, Tugenden, Wappen, Stelen und Hermen dekoriert und konserviert in der Mitte einen der grössten bekannten Smaragde der Welt. Auf der Basis ist ein gothischer Tempel dargestellt, auf dem der Heilige Gennaro auf einem Thron sitzend zu sehen ist. Auf diesem Tempel stützt sich eine Kiste aus dem Mittelalter die wiederverwendet wurde und mit Heiligen und Bischöfen dekoriert ist. Die Strahlen des oberen Teils der Reliquars, in dem auch die Blutampullen des San Gennaro für die Verehrung des Volkes eingesetzt werden, wurde mit anjouinischen Rosetten, einem von Rubinen umrundeten zentralen Smaragd und zwei knieenden Engeln aus dem 17. Jahrhundert geschmückt.
Die Kopie der Reliquienbüste des San Gennaro aus der Kathedrale von Neapel
Königliche Schenkungen an San Gennaro
Der von Michele Lofrano gefertigte mit Juwelen versetzte goldene Kelch ist ein Geschenk des erst 10 Jahre alten neuen bourbonischen Königs Ferdinand IV. Für den mit Zaphiren, Rubinen und Brillanten besetzte Kelch wurde 5000 Ducaten bezahlt. Vom bourbonische König Ferdinand II stammt das Ziborium aus satiniertem Gold, ein lithurgischer Kelch mit einem Deckel, der mit aus Belgien und Frankreich importierten Juwelen dekoriert ist. Weitere ausgestellte Werke sind eine Monstranz von Joachim Murat, Ehemann der Carolina Bonaparte und über einige Jahre König von Neapel, wie der Kelch aus purem Gold, der von Papst Pius IX an Giuseppe Valadier für 3000 Ducaten in Auftrag gegeben wurde. Ein goldenes Kreuz mit Diamanten und Smaragden wurden nach einem missglücktem Attentat in der Nähe der Kathedrale von Königin Margherita und König Umberto I geschenkt. Eine weitere von Gaspare de Angelis gefertigte Monstranz stammt von Maria Teresa Isabella von Österreich zu ihrer Hochzeit mit Ferdinand und ist mit Brillanten, Rubinen, Perlen und weiteren Edelsteinen dekoriert. Der aus vergoldetem Silver und mit Engeln und den Symbolen des Leidenswegs Christi besetzte Kelch von Francesco II ist das letzte Geschenk aus der Zeit der Bourbonen und wurde kurz vor seinem Exil nach Gaeta gefertigt
Der mit Juwelen versetzte goldene Kelch, Geschenk des Ferdinand IV. von BourbonDer reiche Kelch des Ferdinand II von 1838
Das Ascione Ziborium
Das sogenannte Ascione Ziborium hat ihren Namen weil die Goldschmiede Familie Ascione aus Torre del Greco das nach Auftrag der Maria Josè aus Belgien und König Umberto I nach der Geburt ihrer ersten Tochter Maria Pia aus Gold, Korall und Malachit verarbeitet.
Die Juwelenkette des San Gennaro
Nun erreichen wir eines der bedeutendsten und wertvollsten Stücke des Museums des Schatzes des San Gennaro, das vielleicht zu den prunkvollsten der Welt überhaupt gehört. Die Juwelenkette des San Gennaro wurde ab 1679 bis 1929 erweitert um die Reliquienbüste des San Gennaro zu schmücken. Innerhalb dieser 250 Jahre wurde die Donationen der Königin Amalia von Sachsen (Diamantenkreuz), vom bourbonischen König Karl III (Kreuz mit Diamanten und Rubinen), der König Maria Carolina von Habsburg (Kreuz aus Zaphyren und Diamanten), Franz I von Österreich (Haarnadel aus Zaphyren und Diamanten), Josef Bonaparte (Kreuz aus Diamanten und Smaragden), Maria Cristina von Savoia (ein Savignè aus Smaragden und Diamanten), Vittorio Emanuele II von Savoia (Nadel und Kreuz aus Chrysotilen), dem Herzog und der Herzögin von Sachsen (einer Lilie aus Brillanten), der Herzögin von Cascalenda (Halbmond aus Diamanten), sowie Schenkungen ganz normaler Personen aus dem Volk auf 13 Netzen aus massivem Gold zusammengesetzt, auf denen die Edelsteine aufgehängt wurden. Das ursprüngliche Werk wurde von Michele di Dato im Jahr 1679 angefangen und der zentrale Smaragd aus Kolumbien gilt als einer der grössten der Welt. In der Kette befindet sich auch ein Ring der Maria Josè von Belgien, die sie sich spontan abgenommen hat weil sie bei ihrer Visite kein Geschenk mitbrachte und Perlen einer Frau aus der neapolitanischen Altstadt, die eine Pestwelle von 1844 knapp überlebte.
Die beeindruckende Juwelenkette des San Gennaro
Die Mitra des San Gennaro
Das berühmteste Ausstellungsstück des Museums des Schatzes von San Gennaro ist die verzierte Mitra des San Gennaro, die von der Deputation in Auftrag gegeben und im Jahr 1713 durch Matteo Treglia und 50 Assistenten gefertigt wurde. Die 18 Kilogramm schwere Mitra sollte die Reliquarienbüste des San Gennaro schmücken und gilt als eines der wertvollsten Objekte weltweit. In der Mitra wurden 3328 Diamanten, 3694 diverse Edelsteine, 168 Rubine und 198 Smaragde eingesetzt. Die Smaragde stehen für das Wissen und die Perfektion, die Rubine für das Blut der Märtyrer und des San Gennaro und ihr Leiden, die Diamanten die Reinheit des Glaubens und der Seele. Auf jedem Smaragd sind ausserdem die einzelnen Namen der Auftraggeber aus der Deputation und der Name des Künstlers angegeben worden.
Die Mitra des San Gennaro von der SeiteDie Mitra mit den vielen Edelsteinen im Museum des Schatzes des San Gennaro
Die Bilder des Museums des Schatzes des San Gennaro
Nach diesen Meisterwerken der neapolitanischen Goldschmiedekunst sind einige Gemälde ausgestellt, die von neapolitanischen, italienischen und ausländischen Künstlern gemalt wurden: Das Gebet des Heiligen Oronzo von Francesco de Mura, San Gennaro beruft sich der Jungfrau um Neapel vor dem Ausbruch des Vesuvs 1631 zu retten des Pacecco de Rosa, Die Enthauptung des San Gennaro und seinen Begleitern an der Solfatara von Pozzuoli des Domenichino, Das Wunder der Blutverflüssigung des San Gennaro auf dem Hauptalter vor den französischen Truppen von Ernst Theodor Hoffmann und eine Madonna mit Jesuskind des Luigi Stabile. Eine letzte Silberskulptur ist die Unbefleckte Madonna des Filippo del Giudice und Gaetano Fumo und die Einrichtungsrechte der Königlichen Schatzkappelle mit der Erinnerung der päpstlichen Marke des Pauls V von 1605.
Die Immacolata, Symbol der Unbefleckten Empfängnis
Informationen zum Museum des Schatzes von San Gennaro in Neapel
Öffnungszeiten: Mo. und Sa. 9-13 und 15 Uhr, Di-Fr. 9-13 und 14.30-18 Uhr, So. 9-13 und 16.30-18 Uhr.
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