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Neapel und Kampanien in der Literatur

Walter Benjamin über die Porösität in der neapolitanischen Architektur

Phantastische Reiseberichte haben die Stadt betuscht. In Wirklichkeit ist sie grau: ein graues Rot oder Ocker, ein graues Weiß. Und ganz grau gegen Himmel und Meer. Nicht zum wenigsten dies benimmt den Bürger die Lust. Denn wer Formen nicht auffasst, bekommt hier wenig zu sehen. Die Stadt ist felsenhaft. Aus der Höhe, wo die Rufe nicht heraufdringen, vom Castell San Martino gesehen, liegt sie in der Abenddämmerung ausgestorben, ins Gestein verwachsen. Nur ein Uferstreifen zieht sich eben, dahinter staffeln die Bauten sich übereinander.

Mietskasernen mit sechs und sieben Stockwerken, auf Untergründen, an denen Treppen herauflaufen, erscheinen gegen die Villen als Wolkenkratzer. In den Felsengrund selbst, wo er das Ufer erreicht, hat man Höhlen geschlagen. Wie auf Eremitenbildern des Trecento zeigt sich hier und da in den Felsen eine Türe. Steht sie offen, so blickt man in große Keller, die Schlafstelle und Warenlager zugleich sind. Weiterhin leiten Stufen zum Meer, in Fischerkneipen, die man in natürlichen Grotten eingerichtet hat. Trübes Licht und dünne Musik dringt abends von dort nach oben.

Kirchen, Palazzi, Fahnen und aufgehängte Wäsche. Die Kulisse der spanischen Viertel

Porös wie dieses Gestein ist die Architektur. Bau und Aktion gehen in Höfe, Arkaden und Treppen ineinander über. In allem wahrt man den Spielraum, der es befähigt, Schauplatz neuer unvorhergesehener Konstellationen zu werden. Man meidet das Definitive, Geprägte. Keine Situation erscheint so, wie sie ist, für immer gedacht, keine Gestalt behauptet ihr “so und nicht anders”. So kommt die Architkektur, dieses bündigste Stück der Gemeinschaftsrhytmik, hier zustande. Zivilisiert, privat und rangiert nur in den großen Hotel- und Speicherbauten der Kais – anarchisch, verschlungen, dörflerisch im Zentrum, in das man vor vierzig Jahren große Straßenzüge erst hineingehauen hat. Und nur in diesen ist das Haus im nordischen Sinn die Zelle der Stadtarchitektur. Dagegen ist es im Innern der Häuserblock, wie er, als sei es mit eisernen Klammern, an seinen Ecken zusammengehalten ist durch die Wandbilder der Madonna.

Niemand orientiert sich an Hausnummern. Läden, Brunnen und Kirchen geben die Anhaltspunkte. Und nicht immer einfache. Denn die übliche Neapolitaner Kirche prunkt nicht auf einem Riesenplatze, weithin sichtbar, mit Quergebäuden, Chor und Kuppel. Sie liegt versteckt, eingebaut; hohe Kuppeln sind oft nur von wenigen Orten zu sehen, auch dann ist es nicht leicht, zu ihnen zu finden; unmöglich, die Maße der Kirche aus der der nächsten Profanbauten zu sondern. Der Fremde geht an ihr vorüber. Die unscheinbare Tür, oft nur ein Vorhang, ist die geheime Pforte für den Wissenden. Ihn versetzt aus dem Wirrsal schmutziger Höfe ein Schritt in die lautere Einsamkeit eines hohen geweißten Kirchenraums. Seine Privatexistenz ist die barocke Ausmündung gesteigerter Öffentlichkeit. Denn nicht in den vier Wänden, unter Frau und Kindern geht sie hier auf, sondern in der Andacht oder in der Verzweiflung Nebenstraßen lassen den Blick über schmutzige Stiegen und Kneipen hinabgleiten, wo drei, vier Männer, in Abständen, hinter Tonnen verborgen wie hinter Kirchenpfeilern, sitzen und trinken.

In solchen Winkeln erkennt man kaum, wo noch fortgebaut wird und wo der Verfall schon eingetreten ist. Denn fertiggemacht und abgeschlossen wird nichts. Porosität begegnet nicht allein mit der Indolenz des südlichen Handwerkers, sondern vor allem mit der Leidenschaft für Improvvisieren. Dem muß Raum und Gelegenheit auf alle Fälle gewahrt bleiben. Bauten werden als Volksbühne benutzt. Alle teilen sie sich in eine Unzahl simultan belebter Spielflächen. Balkon, Vorplatz, Fenster, Torweg, Treppe, Dach sind Schauplatz und Loge zugleich. Noch die elendste Existenz ist souverän in dem dumpfen Doppelwissen, in aller Verkommenheit mitzuwirken an einem der nie wiederkehrenden Bilder neapolitanischer Straße, in ihrer Armut Muße zu genießen, dem großen Panorama zu folgen.

Walter Benjamin, 1924

Walter Benjamin entdeckt seiner Auffassung nach eine Liebe der Neapolitaner zum Unfertigen, die viel Platz zum Improvvisieren lässt. Die 1920er Jahre in Neapel, über 50 Jahre nach der Vereinigung Italiens, war eine Zeit der großen Armut und Auswanderung in die Usa. Neapels Gassen und Straßen, wie auch noch viele Jahrzehnte danach und bis heute noch in vielen Ecken Neapels sichtbar, waren ungestrichen oder direkt an oder in den Tufstein gehauen. Die Unbeständigkeit der verschiedenen Ortschaften entwickeln sich je nach Situation in Schauplätze, an denen auch die ärmste Schicht des neapolitanischen sich durch Improvisation an einem sich nie wiederholenden Theaterstück teilhaben können.

Walter Benjamin war ein deutscher Kunstkritiker und Philosoph der Frankfurter Schule. Im Jahr 1924 und 1925 verbringt er im Alter von 32 Jahren zusammen mit Theodor Adorno, Siegfried Kracauer und Alfred Sohn-Rethel mehrere Monate am Golf von Neapel. Der Golf von Neapel und die Amalfiküste waren in jenen Jahren ein beliebtes Reiseziel besonders von deutschen, englischen und russischen Philosophen und Künstlern, die hier Inspiration und Ruhe suchten.

Weitere Berichte und Zitate über Neapel und die Region findet ihr in meinem Blog.

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Neapel und Kampanien in der Literatur

Video: Marcello Mastroiannis Bezug zu Neapel

“Ich liebe Neapel. Es ist die am wenigsten amerikanisierte Stadt Italiens, vielleicht ganz Europas…Amerika kann ich natürlich nicht hinzufügen, von dort kommt ja der Einfluß.

Und das obwohl (Neapel) über lange Zeit von amerikanischen Truppen besetzt war. Doch sobald die amerikanischen Truppen abgereist waren, dabei vielleicht ein paar Mischlinge hinterlassen haben, wurde alles amerikanische wieder entfernt.

Die Kraft der Neapolitaner liegt in ihrer Natur, dem Charakter und den Traditionen. Ich mache mal ein banales Beispiel: in einer berühmten Konditorei Neapels waren, neben dem Babà und den typischen neapolitanischen Süßwaren, Pasta mit Bohnen und Pasta mit Kichererbsen im Schaufenster ausgestellt. Damit will ich unterstreichen wie stark die eigenen Traditionen in Neapel verwurzelt sind. Ihr Humor…und die Fähigkeit die Probleme eines ganzen Tages mit einem Spruch zu lösen.

„matrimonio all’italiana“ Sophia Loren und Marcello Mastroianni

Ich habe bei 5 oder 6 Filmen mitgewirkt die in Neapel gedreht wurden. Zum Glück mit Persönlichkeiten wie Vittorio de Sica, Ettore Scola, Jack Lemmon…selbst er war verblüfft. Wer weiss was er erwartet hat! Selbst einen ganzen Koffer mit Medikamenten hatte er mitgebacht. Wer weiss was sie ihm in Hollywood erzählt haben mußten…Cholera und andere Ansteckungsgefahren, die er in Neapel ausgesetzt werden würde. Doch er wurde sich sofort bewusst das dem nicht so war und die Stadt sehr lieblich ist, voll mit Sympathie für Ausländer, weder kriecherisch noch clever und so intelligent um zu verstehen, das man sich alltäglich anstrengen muß um Lösungen zu finden.

In Rom zum Beispiel, auf der Via del Corso, die ich zu Fuß entlanglief und dabei etwas überrascht war da sie eher einem arabischen Markt ähnelte, überfüllt von jungen Leuten mit zerrissenen Blue Jeans die planlos durch die Gegend laufen, hörte ich eine männliche Stimme hinter mir “Meine Güte wie viele Falten! Hast du gesehen wie er gealtert ist?” sagen. Zu einer Freundin oder irgendjemand anders absichtlich laut gesagt, denn ich sollte es ja ebenfalls hören. “Meine Güte wie viele Falten!”. So etwas ähnliches ist mir auch in Neapel wiederfahren: “Marcellì, wir sind doch ein wenig älter geworden, oder? Trinken Sie einen Kaffee mit mir?”

Sehen Sie den Unterschied? Was für eine feine Form, welch Höflichkeit im Gemüt! Ich würde es lieben auf einen neapolitanischen Planeten zu leben, denn ich weiss das ich mich dort wohl fühlen würde. Neapel sollte man als einzigartige Stadt betrachten: sie ist sehr intelligent und was Besonderes, aus diesem Grund kann sie nicht von allen verstanden werden. Jetzt schaut mal hier (Umdrehend und mit der Hand auf die Küste sich zeigend)! Dies hier ist eine schöne Landschaft! Aber wollen wir das mit dem Golf von Neapel vergleichen? (Eine weitere Geste mit Hand mit einem Ausdruck von Nostalgie) “Ammo Perso..” (auf römisch: wir sind die Verlierer).

Marcello Mastroianni, 1996

Folgend: Bilder von Neapel

Musik: Vincenzo La Scola – Passione Mediterranea

Marcello Mastroianni (geb. in Fontana Liri, 1924 – gest. 1996 in Paris) war ein italienischer Kinoschauspieler und einer der berühmten italienischen Persönlichkeiten der 60er und 70er Jahre. Mastroianni verbringt seine Kindheit größtenteils in Turin und zieht mit seiner Familie im Alter von 9 Jahren nach Rom, wo er seine Karriere starten wird.

Besonders beliebt sind bis heute seine Filme unter Federico Fellini und mit Sofia Loren.

Das Interview stammt aus dem Film Mi ricordo, sì, io mi ricordo (auf englisch: I remember) von Anna Maria Tatò und wurde im Jahr 1996 kurz vor dem Tod von Mastroianni gedreht. Die Antworten Mastroiannis beziehen sich auf seine Aufenthalte in Neapel, die hauptsächlich in den 60er und 70er Jahren stattgefunden haben. Die für Neapel sehr schmeichelhaften Antworten ähneln mehr einer Poesie als einer rationalen Antwort. Vielleicht idealisiert Mastroianni die Stadt, doch hat Neapel in jenen Jahren sowohl bei Intellektuellen wie Pasolini als auch im Volk viele gespalten und galt für manche als Hoffnung, während für andere dem Fortschritt verschlossen und traditionell. Im Vergleich zur von Mastroianni beschrieben Stadt ist Neapel heute sicher doch globalisierter und durch den gestiegenen Wohlstand doch mit einem stärkeren amerikanischen Einfluß besetzt. Mastroiannis Liebe zur neapolitanischen Herzlichkeit und den Besonderheiten geben ihm zu verstehen, wie vielen anderen Reisenden auch heute noch, das die Stadt in mancher Hinsicht speziell ist und dessen Komplexität nicht von jederman verstehen werden kann. Zum Abschluß kehrt Mastroianni nostalgisch mit seinen Gedanken in den Zauber des Golfes von Neapel zurück. Mastroianni wird bis heute sehr von vielen Neapolitanern verehrt.

Weitere Berichte und Zitate über Neapel und die Region findet ihr in meinem Blog.

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Neapel und Kampanien in der Literatur

La Capria und die Psychologie des Wunders

Es gelang ihm nicht, er brachte es nicht zuwege. Er war eben Neapolitaner. Der lebt in der Psychologie des Wunders, er wartet immer auf irgend etwas Ungewöhnliches, das seine Lage grundlegend ändert. Der doppelte Aspekt der Neapler Menschlichkeit mit seinem Gegensatz von Elend und Komödie, von Leben und Theater. Die beiden Neapel, eins das wahre und das andere die Garnierung. Das Neapel, das vom Meer bespült wird, und das, wohin das Meer nicht reicht, Vesuv und Gegen-Vesuv. Und so weiter. Na-ein, es gelang ihm nicht. Diese Neapolitaner bringen ihre Zeit damit hin, ganz vergnügt Mystifikationen des Geschlechts zu treiben, sie dem Meistbietenden zu verkaufen, Verständnis und Bewunderung zu heischen, als zögen sie Aussenstände ein – mit einem zugleich verlegenen und hochmütigen Gehabe. Es gelang ihm nicht. Sie verbüßen ein Schicksal, das stärker ist als sie, sie bezahlen die Schuld, daß sie von sich selbst eine Legende gemacht haben, auch für die anderen Neapolitaner. Die Schuld, daß sie von dieser Legende Nutzen ziehen. Daß sie daran glauben, sie mit dem eigenen Leben nähren. In ihr die Lossprechung von jeder Verdammnis suchen, die Ruhe des unruhigen Gewissens, die riesige, über die Ufer tretende Nachsicht der großen Mutter Neapel. Die große Mutter? Sag lieber die große Katze, die sie am Ende frißt, ohne daß sie ihnen auch nur die Zeit gibt, die Augen zur Welt aufzutun.

Raffaele La Capria, 1961
Raffaele La Capria – Italienische Fassung von „Ferito a morte“ (zu Tode verletzt)

Raffaele La Capria (Neapel, geb. 1922) ist ein italienischer Bühnenbildner und Schriftsteller mit Aufenthalten in Frankreich, England und den vereinigten Staaten von Amerika. La Capria hat Jura in Neapel studiert und schreibt heute noch Bücher und Artikel für den Kulturteil der Zeitung “Corriere della Sera”. Der Auszug ist aus dem Buch “Ferito a Morte”, das im Jahr 1961 den Literaturpreis “Strega” gewann und beschreibt die intensive Beziehung vieler Neapolitaner zum Aberglaube und zu den Mythen und Legenden der Stadt. Das Buch erzählt die Geschichte von bürgerlichen neapolitanischen Freunden, von dem einer nach Rom zieht und 6 Jahre spaeter seine Freunde an der Amalfiküste und Capri wiedertrifft.

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Gastronomie in Kampanien

Die Sfogliatella aus Neapel

Die sfogliatella stellt eine Stütze der neapolitanischen Backtradition dar. Ihr Ursprung soll sogar auf die placentae zurückgehen, bei der es sich um eine charakteristische Süßspeise aus der griechisch-römischen Zeit handelt.

Die Legende des Rezepts

Dieses Rezept wurde im 18. Jahrhundert etwas verändert und später sorgsam in dem neapolitanischen Kloster Croce di Lucca aufbewahrt, bis schließlich in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts ein Wirt aus der Via Toledo, Pasquale Pintauro, auf geheimnisvolle Art in seinen Besitz kam. Der mit diesem Produkt errungene Erfolg trieb Pintauro dazu, in nur kurzer Zeit sein kleines Wirtshaus in eine Bäckerei umzuwandeln, die sich ausschließlich der Herstellung der Sfogliatelle widmete und einen unwiderstehlichen Zimtduft verbreitete.

Doch von der Amalfiküste?

Eine andere Variante der Erfindung geht auf das Kloster Santa Rosa in Conca dei Marini an der Amalfiküste zurück. Dort soll eine Nonne aus Resten der Küche eine Füllung zubereitet haben um sie dann gesüßt in einen Teig gebacken zu haben. Der Erfolg war so groß das die Nonnen des Klosters die Süßspeise unter dem Namen Santa Rosa in großen Mengen verkauft wurden. Die Sfogliatella soll somit erst im 19. Jahrhunderts unter dem Namen Santarosa nach Neapel gelangt sein, wo sie vom Bäcker Pintauro unter dem Namen Sfogliatelle verfeinert wurde und als lokale Delikatesse von Familien und anderen Bäckerein angenommen wurde.

Die Santa Rosa mit Creme und Amarena-Kirschen

Die zwei Varianten: Riccia und Frolla

Die Süßspeise gibt es in zwei vollkommen unterschiedlichen Formen: die sfogliatella riccia und die frolla. Die erste weist eine Muschelform auf, die durch das manuelle Aufeinanderschichten von zahlreichen, sehr dünnen Teigstreifen aus Mehl und Schmalz gebildet wird. Auf diese Weise erhält man die charakteristische und spiralförmige Überlappung des knusprigen Blätterteigs, der dazu neigt in unbeschreibliche dünne Stücke zu zerfallen. Die zweite Art ist rund und aus Mürbeteig zubereitet.

Die Füllung

Die Füllung ist bei den beiden Typen die selbe und setzt sich aus Ricottakäse, Gries, Eiern, Puderzucker, kandierten Orange- und Zederstücken, Vanille und Zimt zusammen. Zum Schluß gibt es zudem eine dritte, noch reichere Variante der sfogliatella riccia, die Santa Rosa, die in einer größeren Form zubereitet und mit einer hellen Creme und Amarellen gefüllt wird, gemäß der vorher angesprochenen Klostertradition aus Conca dei Marini der Amalfiküste.

Weitere Infos findet Ihr in meinem Blog zur Gastronomie in Kampanien

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Neapel und Kampanien in der Literatur

Goethe und die Ruhe in den lauten Strassen Neapels

Zwischen einer so unzählbaren und rastlos bewegten Menge durchzugehen, ist gar merkwürdig und heilsam. Wie alles durcheinander strömt und doch jeder einzelne Weg und Ziel findet. In so großer Gesellschaft und Bewegung fühl‘ ich mich erst recht still und einsam; je mehr die Straßen toben, desto ruhiger werd‘ ich.

Johann Wolfgang von Goethe, Neapel, 1787

Goethe war einer der größten Schriftsteller und Dichter der Geschichte Deutschlands und ist auch international anerkannt. Goethe reist im Alter von 37 Jahren im Jahr 1786 über etwa 2 Jahre bis 1788 das erste Mal nach Italien.

Das Leben in den Quartieri Spagnoli bedeutet oft eine Mischung aus Autos, Händlern und Menschen auf engem Raum

Dieser recht kurze Ausschnitt aus der italienischen Reise weist auf Goehtes Gefühl über die Widersprüche der Stadt Neapel hin. In der lebendigen und chaotischen Masse kann man manchmal das Gefühl bekommen ein einsamer Beobachter oder zum Zuschauer eines spontanen Theaterstücks zu werden. Das mediterrane Italien, mit dem offenen und lauten Leben auf den Straßen und den Plätzen, öffnet sich Goethe besonders in der süditalienischen Metropole Neapel.

Das Zitat von Goethe über die Neapolitaner und Sankt Januarius sowie weitere Berichte und Zitate über Neapel und die Region findet ihr in meinem Blog.