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Wie erreiche ich die Amalfiküste?

Wie erreiche ich die Amalfiküste mit der Fähre?

Von Frühling bis in den Herbst gibt es ständige Verbindungen zur Amalfiküste über das Meer ab Neapel, Sorrent oder Salerno (klicken Sie hier für den Fahrplan der Fährverbindungen), die in den Sommermonaten intensiviert werden. Positano ist recht schnell von Sorrent aus zu erreichen, während Cetara, Maiori, Minori und Amalfi gemütlicher von Salerno aus erreicht werden können. Viele wählen aus diesem Grund auch eine oder mehrere Übernachtungen an der sorrentiner Halbinsel aus, um dann erst die Amalfiküste zu erreichen. Der Fährhafen von Salerno ist nur wenige Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt, während der Hafen von Sorrent ca. 20 Minuten vom Circumvesuviana-Bahnhof entfernt liegt. Ab Sorrent können Sie bei einer besonders schönen Fahrt die Häfen von Positano und Amalfi erreichen, während die Schnellboote ab Salerno über Cetara, Maiori, Minori, Amalfi und Positano fahren.

Die Fahrt mit einem Boot in die Bucht von Positano
Wie erreiche ich die Amalfiküste mit dem Pkw?

Ab Neapel verläuft die Autobahn Neapel-Salerno in Richtung sorrentiner Halbinsel und Amalfiküste, wobei es empfehlenswert wäre, die Fahrt über die sorrentiner Halbinsel zu vermeiden, da diese Strasse eindeutig mehr Verkehr aufweist als die Alternativen. Die Fahrt über Gragnano und Agerola ist ideal, um Praiano, Furore, Conca dei Marini zu erreichen. Wer Ravello, Amalfi, Minori und Maiori erreichen möchte, sollte am besten die Ausfahrt Sant’Egidio und über Tramonti die Amalfiküste erreichen. Die Ortschaften Vietri sul Mare und Cetara sind leicht von der Autobahn-Ausfahrt Vietri sul Mare nah bei Salerno zu erreichen.

Wie erreiche ich die Amalfiküste mit dem Bus?

Die öffentlichen Busse ab Sorrent sind besonders in der Hauptsaison oft überfüllt und man kann mit Schlangen oder auch mit der Gefahr einen Bus überspringen zu müssen rechnen. Die Busverbindungen nach Marina del Cantone sind hingegen entspannter. Nur im Sommer gibt es auch wenige Direktverbindungen mit dem Bus ab Neapel Varco Immacolatella über Maiori nach Amalfi. Hier können Sie den Sommerfahrplan der Sita-Busse der Amalfiküste (gültig bis zum 8.9.2019) runterladen.

Ab Sorrent oder Salerno?

Die Busverbindungen zur Amalfiküste fahren entweder ab Sorrent oder ab Salerno zum Busparkplatz von Amalfi. Die Gemeinden Nerano/Marina del Cantone, Positano, Praiano und Furore sind mit dem Bus vor der Circumvesuviana-Haltestelle in Sorrent leichter zu erreichen (lesen Sie hier wie Sie Sorrent erreichen können), während die Gemeinden von Vietri sul Mare, Cetara, Maiori, Minori und Amalfi besser ab Salerno erreicht werden können. Salerno ist ab dem Hauptbahnhof von Neapel gemütlich mit dem Zug zu erreichen, die regionalen Züge von Trenitalia fahren tagsüber jede 30/60 Minuten nach Salerno und brauchen etwa 90 Minuten.

Wie erreiche ich die Amalfiküste mit dem Taxi oder einem privaten Transfer?

Sie können mich auch unter info@napolitrip.com kontaktieren, um einen Privattransfer mit einem Taxi oder einem Minivan zur Amalfiküste zu organisieren.

Weitere Infos und Nützliches für ihren Aufenthalt in Kampanien und Fahrplänen und Tickets in Kampanien finden Sie auch auf Napolitrip.

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Die Costa d’Amalfi Doc Weine

Noch mehr als die sorrentiner Halbinsel, die durch die Gebirgskette des Lattari-Gebirges von der Amalfiküste getrennt wird, ist dieses Gebiet als steil und unregulär bekannt, das somit auf eine Vielzahl edler Produkte wie die Zitronen, Oliven, edle Käsesorten wie den Provolone del Monaco sowie eine reiche Auswahl an eigenen Weinen mit der Auszeichnung Costa d’Amalfi Doc bauen kann.

Das Produktionsgebiet

Das Produktionsgebiet des Costa d’Amalfi Doc Weines umfasst die 13 Gemeinden der Amalfiküste Positano, Praiano, Furore, Conca dei Marini, Amalfi, Ravello, Scala, Tramonti, Atrani, Minori, Maiori, Cetara und Vietri sul Mare. Die offiziellen Betriebe sind allerdings weniger als 10, die mit den heroischen Kleinwinzern dieses Gebiets kollaborieren, die den Terrassenanbau auf kleinster Fläche und in bis zu 550 Metern über dem Meeresspiegel ihre Rebsorten pflegen. Die dolomitisch-kalkhaltigen Felsen der Amalfiküste wurden in der Geschichte von vulkanischen Materialien des Vesuvs beregnet, überwiegend Asche und Bimsstein, die den Boden dadurch lockerer machen und das Wasser leichter durchsickern läßt. Sicher gibt es auch an der Amalfiküste Unterschiede bei der Bodenzusammensetzung, doch wird der Wein eher von der überraschenden Vielzahl an Mikroklimen, Höhen und Windausrichtungen dieser Küste beeinflusst, so daß fast jeder Terrassenanbau einer eigenen Cru entsprechen könnte.

Die hohe steile Amalfikueste mit den angebauten Terrassen
Herkunftsbezeichnung Costa d’Amalfi Doc

Die Herkunftsbezeichnung des Weines Costa d’Amalfi Doc stammt aus dem Jahr 1995 (mit Veränderungen im Jahr 2011) und bezieht sich auf den Wein, der an der im Nordwesten der Provinz Salerno liegenden Amalfiküste angebaut wird. Es ist schwierig alle Rebsorten der Amalfiküste aufzuzählen, da sie sich über viele kleine Terrassenanbauflächen verteilen. Auch wenn die wichtigsten Rebsorten in der Herkunftsbezeichnung auftauchen, werden diese Weine auch durch lokale historische Rebsorten angereichert. Unter den weißen Rebsorten kann die frühreife Fenile, die spätreife Ripoli, die aromatische Ginestra, die würzige Pepella sowie die typischen kampanischen Falanghina und Biancolella aufgezählt werden, die hier aber meist die Namen Biancazita und Biancatenera tragen. Auch an der Amalfiküste dominieren die roten Rebsorten Aglianico und Piedirosso die Weingärten, doch darf man nicht die interessante Rebsorte Tintore aus Tramonti sowie den Sciascinoso, Olivella, Taralluzzo und Porcino vergessen, die fern der Amalfiküste kaum oder gar nicht vorzufinden sind. Die Einstiegspreise sind durch die erheblichen Kosten durch den Aufwand beim Anbau allerdings recht hoch und starten etwa ab 10€. In den letzten Jahren ist das Interesse an den Cru und besondere Weinselektionen dieser Küste stark gestiegen und Winzer/innen wie Marisa Cuomo oder Tenuta San Francesco haben einen internationalen Ruf bekommen.

Der Weisswein von Marisa Cuomo aus dem Untergebiet Furore
Das Untergebiet Furore

Das Costa d’Amalfi Doc Furore Gebiet beinhaltet die Gemeinden Furore, Praiano, Conca dei Marini und Amalfi und eine geschätzte Weinanbaufläche von circa 35 Hektarn, die allerdings auf etliche Weinbauern aufgeteilt sind. Unter den Untergebieten ist dieses das offenste, wärmste, trockenste und belüfteste. Herausschlaggebend sind die vom Meer aus aufsteigenden frischen Meeresbrisen an den heißen Sommertagen und die frische Nachtluft, die vom Lattarigebirge absteigt.

Das Untergebiet Ravello

Das Costa d’Amalfi Doc Ravello Gebiet umfasst die Gemeinden Ravello, Scala, Minori und Atrani und gilt als die historisch gesehen handelsoffenste Gemeinden. Im Vergleich zu Furore, ist dieser Teil der Amalfiküste geschützter und hat einen frischeres und feuchteres Klima. Ein erheblicher Teil der Rebsorten bestehen aus lokalen weißen Trauben wie biancatenera und biancazita, die meist auf einer Höhe von 400 bis 500 Metern angebaut werden.

Das Untergebiet Tramonti

Costa d’Amalfi Doc Tramonti Gebiet betrifft zwar nur die beiden Gemeinden Tramonti und Maiori, besitzt dabei allerdings die größten Weinanbauflächen innerhalb des tiefen Chiunzi-Passes und den weiten Schluchten bei Maiori. Hier hat der Weinanbau eine Verbindung mit den großen Weinanbaugebieten der Region Kampaniens der Provinzen von Avellino und Benevent mit einer späteren Ernte und teilweise hundertjährigen Pflanzen, die die Reblausplage überlebt haben. Eine lokale Besonderheit ist die Rebsorte Tintore, die nur auf dem Gebiet der Gemeinde Tramonti zu finden ist.

Weitere Infos findet Ihr in meinem Blog zur Gastronomie in Kampanien

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Die Colatura di Alici aus Cetara

Die Colatura di Alici aus dem Fischerdorf Cetara ist eine bernsteinfarbige Flüssigkeit, die als Würze nach der antiken Technik als lokale Fischertradition von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Cetara ist ein antikes Fischerdorf an der Amalfiküste in der Provinz vonSalerno, das bis heute seine Wirtschaft überwiegend auf den Fischfang und das Handwerk konzentriert.

Die Geschichte

In Cetara wird mit der Colatura di Alici als Erbe des antiken Garums oder Liquamens weiterhin eine kulinarische Tradition fortgeführt, wie sie uns von Plinius und Horaz als cremige Fischsoße beschrieben wurde: um sie zu erhalten wurden auf verschiedenen Schichten kleine ganze Fische wie Sardellen und Stücke von größeren Fischen, vielleicht Thunfische und Makrelen, zusammen mit Gewürzen aufgeweicht und mit grobem Salz überschüttet. In Cetara wurde die Colatura di Alici über Jahrhunderte von den Fischersfamilien hergestellt und nur zu Hause verwendet. Erst seit den 90er Jahren wird sie auch in den Restaurants von Cetara angeboten und seit wenigen Jahren ist die Colatura auch bei den renommierstesten Köchen Italiens und Japans ein Begriff.

Der Herstellungsprozess

Die Verarbeitungsmethode beginnt mit den in Salz eingelegten Sardellen, aus denen die Colatura hergestellt wird: von den ab dem Frühling bis Mitte Juli frisch gefangenen Sardellen werden der Kopf und die Innereien enfernt und schließlich in einen Behälter gelegt, um dort 24 Stunden lang unter einer großen Menge groben Salz zu lagern. Nach dieser ersten Salzung werden sie in ein kleines Eichen- oder Kastanienfass (auch Terzigno genannt) mit der typischen wechselnden Kopf-Schwanz-Position und Salz schichtweise übereinander gestapelt. Sobald das Fass gefüllt ist, wird es mit einem unter Gewichten liegenden Holzdeckel geschlossen. Durch den Druckeffekt und die Reifung des Fisches setzt sich auf der Oberfläche eine von den Sardellen stammende Flüssigkeit ab. Diese Flüssigkeit ist die Basis der Colatura di Alici und wird im Laufe der langsamen Absetzung gesammelt und in große Glasflaschen gefüllt, die vier bis fünf Monate lang der Sonne ausgesetzt wird und durch die Verdampfung des Wassers zu einem Konzentrat wird. Zwischen Ende Oktober und Anfang November ist somit alles für die letzte Phase bereit. Die gesammelte Flüssigkeit wird erneut in das Fass des Reifungsprozesses gegossen um zwischen den verschiedenen Schichten der Sardellen die verschiedenen Geschmacksintensitäten aufzunehmen. Die Flüssigkeit wird ab Anfang Dezember durch ein mit einem Leinenstoff bedachtes Loch im Fass beim ausgiessen gefiltert und in kleine Glasfläschen gefüllt. Die Colatura di Alici sollte eine klare und intensive dunkle bernstein- oder moganbraunfarbige Konsistenz und einen entschiedenen und vollen Geschmack haben. Um einen Liter Colatura di Alici herzustellen werden etwa 30-40 Kilos Sardellen benötigt.

Das traditionelle Rezept mit Aglio, Olio, Peperoncino, Colatura und Petersilie
Die Verwendung in der Küche

In Cetara wird die Colatura di Alici besonders gerne zu (ungesalzenen) Spaghetti oder Linguine, dem lokalen Winterkohl, Bruschetta und anderen Gemüsesorten gegessen. Die Colatura ist heute bei vielen Leuten vom Fischersatz für arme Leute, so wie in der Antike mit dem Garum, zu einer exklusiven und beliebten Würze aufgestiegen. Es reichen wenige Tropfen (etwa 5 gramm für 100 gramm Pasta) um die Pasta zu würzen, ideal wäre eine hochwertige Pasta aus Gragnano. Ein klassisches Rezept ist die Verbindung von ungesalzenen Spaghetti mit in Olivenōl angebratenem Knoblauch und Peperoncino und der rohen Zugabe von einer Mischung aus Olivenöl mit Colatura di Alici und Petersilie. Wer den Traditionen der Amalfiküste treu bleiben möchte, sollte zum Abschluss noch ein Gläschen Limoncello aus den gesunden Zitronen der Amalfiküste zu sich nehmen.

Eine gesunde Meereswürze

Die Colatura di Alici ist ein starkes Antioxidationsmittel und hilft gesunde Fette zu binden. Sie ist reich an Chlor, Sodium, Khalium und beinhaltet Calcium und Eisen. Als Würze hilft sie dem Magen indem sie den Verdauungsprozess erleichtert und den Ph-Wert ausgleicht. Als Meeresprodukt hilft die Colatura di alici Personen mit Hals- und Rachenschmerzen und verstärkt das Immunsystem.

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Die Zitrone der Amalfiküste

Die Zitrone der Amalfiküste Sfusato Amalfitana, die unter dem Namen “Limone Costa d’Amalfi IGP” auf europäischer Ebene geschützt ist, beinhaltet in ihrem Namen zwei wichtige Hinweise. Sfusato könnte man mit maßgeschneidert oder schlank übersetzen, dank der länglichen und besonders markanten Form der Zitrone, während der zweite Begriff auf die Herkunft der Frucht hinweist: die Amalfiküste.

Form, Geschmack und Größe

Die Zitrone der Amalfiküste ist ein sehr renomiertes und hochwertiges Produkt. Die Schale ist mitteldick, die gelbe Farbe ist auffallend hell und das Aroma und der Duft sind dank der vielen ätherischen Öle und Terpenen besonders intensiv. Studien der Universität Federico II in Neapel haben erwiesen, daß diese Zitronensorte eine der reichsten an der Ascorbinsäure Vitamin C sei. Das Fruchtfleisch ist saftig und mittelmäßig sauer, leicht süßlich und hat eine geringe Anzahl Kerne. Dabei ist die Zitrone der Amalfiküste mit mindestens 100 Gramm pro Frucht überdurchschnittlich groß.

Die Amalfiküste: Zitronengärten, Häuser und wilde Vegetation am steilen Hang
Der Zitronenanbau an der Amalfiküste

Der typische Terrassenanbau der Zitrone entlang der Amalfiküste und der sorrentiner Halbinsel, wobei die ursprünglichen Strohhalme mittlerweile durch praktischere moderne Netze ersetzt wurden, prägt sowohl die besonderen Charakteristiken der amalfitanischen Zitronen als auch das landschaftliche Bild der gesamten Amalfiküste mit ihren prächtigen Zitronengärten, die sogar auf den steilsten Hängen der liebevoll genannten “costiera divina” reifen. Vielleicht haben auch die Zitronen einen kleinen Teil dazu beigetragen, das die Amalfiküste seit 1997 als Unesco-Weltkulturerbe geschützt wird. Die Ernte erfolgt dank des Polymorphimsmus der Zitronenpflanze mehrmals im Jahr, jedoch ist die Frühlings- und Sommerernte ab März bis inklusive Juli wohl die hochwertigste. Die Zitronenbäume werden bis zu 80 Jahre alt und das milde Klima der Amalfiküste hilft die Ernte zu steigern, die im Normalfall von 200 bis 600 Früchte pro Baum im Jahr erreichen kann.

Das Anbaugebiet der Sfusato amalfitano. Bild und Copyright von dem Konsortium limonecostadamalfiigp.com
Die Verwendung in der Küche der Zitrone

An der Amalfiküste ist die Zitrone Bestandteil der lokalen Küche und wird auch gerne mal roh mit Dressing als Salat serviert. Zu Meeresfruchtsalaten, Fisch, vielen lokalen Pastagerichten aber auch auf Fleisch wird die Zitrone in Scheiben, gepresst oder in Hälften geschnitten verwendet. Die besten lokalen Küchenchefs haben die amalfitanische Zitrone teilweise zu einer ihrer Hauptattraktionen gemacht. Nicht zu vergessen ist auch die große Verwendung besonders in der lokalen Süßwarenproduktion, wie der mittlerweile berühmten Delizia al Limone, die Babà mit Limoncello, den Torten, Profitterols, Schokoladenspezialitäten, Eiscreme oder auch als Zusatz zu frischen Getränken oder einer Zitronengranita. In manchen Bars wird sogar der Espresso mit Zitrone angeboten, wobei sich dieser Kontrast bisher nicht wirklich durchsetzen konnte. Die amalfitanischen Zitronen werden wie die Zitronen aus Sorrent natürlich auch für den lokalen Zitronenlikör Limoncello verwendet: dabei ist er allerdings nicht ganz so leicht aufzufinden wie die sorrentiner Zitronenvariante, die Unterschiede der Zitronensorte wirken sich allerdings auch leicht beim Limoncello aus und es ist interessant beide Varianten einmal auszuprobieren.

Eine sehr gesunde Frucht

Bereits die medizinische Hochschule von Salerno schrieb im Mittelalter die Verwendung der Zitrone der Amalfiküste als Kur oder Vorbeugung gegen bestimmte Krankheiten vor, deren Nutzen auch heute noch in der Medizin nachgewiesen sind. Im 11. Jahrhundert gab es im Zeitalter der Seerepublik von Amalfi eine Anordnung, daß die heimischen Schiffe immer eine Ladung Zitronen an Bord haben mussten. Der Effekt der Zitrone hilft zum Beispiel gegen Schnupfen, Rheuma, Magen- und Darmbeschwerden, Stress, Senilität, wirkt desinfizierend und verstärkt das Immunsystem, ist energisierend und hemmt den Magenkrebs. Seit dem 15. Jahrhundert gibt es auch aus dem Ausland, speziell aus dem Norden Europas, eine Nachfrage nach den amalfitanischen Zitronen um die Skorbut-Krankheit durch die Zufuhr von Vitamin C zu bekämpfen. Seit dem 19. Jahrhundert und der sicheren Erkenntnis des positiven Effekte dieser Frucht wird die amalfitanische Zitrone in großen Mengen ausgeliefert.

Das Erkennungslogo der Original amalfitanischen Zitrone
Die IGP Auszeichnung und die Gründung des Konsortiums

Die Auszeichnung zum IGP-Produkt auf europäischer Ebene im Jahre 2001 hat sicherlich dazu beigetragen, die Zitrone der Amalfiküste aufzuwerten und besser vermarkten zu koennen. Ein großer Vorteil dieser qualitativ hochwertigen Frucht ist die verhältnismäßig späte Reifung und der besten Ernte noch während des Sommers. Die Zitrone der Amalfiküste ist auf nationaler und internationaler Ebene mittlerweile sehr begehrt und ihre Qualität weitläufig anerkannt. Im Jahr 2002 wurde auch ein Konsortium mit Sitz in Maiori an der Amalfiküste gegründet, um die Zitrone weiterhin zu schützen und weitere Informationen oder auch Rezepte einholen zu können.

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