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Monumente der Stadt Neapel

Die Basilika von San Lorenzo Maggiore in Neapel

Die Basilika von San Lorenzo Maggiore in Neapel ist zusammen mit dem Museo dell’Opera von San Lorenzo, dem Kreuzgang und dem unterirdischen Bereich Teil des Monumentalen Komplexes von San Lorenzo Maggiore einer der bedeutendsten historischen Zeugnisse über die verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte. Der Komplex befindet sich im Herzen des historischen Zentrums von Neapel, war einer der bedeutendsten Treffpunkte der historischen Verwaltungsebene der Stadt und Sitz des aus den wichtigsten Familien und einem Volkssitz zusammengesetzten Stadtrat. Die Basilika von San Lorenzo Maggiore ist zudem eine der antiksten Kirchen von Neapel, einer der wichtigsten franziskanischen Zentren Süditaliens und beinhaltete einige bedeutende Bilder, die teilweise noch in der Basilika und dem Museo dell’Opera und teils in der Bildergallerie von Capodimonte ausgestellt sind. Zeugnis der Erneuerung der Stadt unter der Dynastie der Anjou, ist hier der gothische Einfluss mit einigen Erneuerungen aus der Renaissance und dem Barock besonders gut zu sehen.

Die Gründung unter Byzanz

Die Basilika von San Lorenzo Maggiore ist im historischen Zentrum der Altstadt von Neapel zwischen der Via Tribunali (dem antiken Decumanus Maximus) und der Via San Gregorio Armeno (der Krippenbauerstrasse) gelegen. Die frühchristliche Basilika von San Lorenzo wurde bereits zwischen 533 und 555 unter Bischof Giovanni II zur Zeit des unter Byzanz stehendem Herzogtums von Neapel auf dem nördlichen Teil des römischen Marktplatzes Macellum am Forum des antiken Neapolis errichtet. Die ursprüngliche Basilika hatte drei Schiffe zwischen einer Narthex und einer Absis, auf dessen Seiten sich ein diaconicon und eine prothesis befanden.

Der Kirchturm neben der Basilika von San Lorenzo Maggiore
Die gothische Erneuerung

Im Jahr 1234 wird die Basilika den franziskanischen Mönchen übergeben. Unter Karl I von Anjou und nach einem votiven Gelübde während der Schlacht gegen die jakobinischen Truppen des Manfred von Hohenstaufen wird die frühchristliche Kirche 1270 in eine Basilika im Stile der französischen (mit einer Absis) und franziskanischen (Transept und Hauptschiff) Gothik errichtet. Karl von Anjou wurde in Paris geboren und brachte seine Baumeister aus Frankreich für den Bau der Absis nach Neapel. Der Innenbereich basiert auf einem Hauptschiff von 50 x 20 Metern mit einer auf einem lateinischen Kreuz basierenden Struktur. Das Hauptschiff und der Transept werden von einem gothischen Dachstuhl bedeckt. Auf beiden Seiten der Kirche befinden sich jeweils acht Kappellen mit Spitzbögen, die teilweise von antiken Säulen gestützt werden.

Die Struktur des Komplexes der Basilika von San Lorenzo Maggiore

Einige Besonderheiten
  • Im Jahr 1442 wurde innerhalb der Basilika von San Lorenzo Maggiore die Kutsche des aragonesischen Triumphs über die Anjou ausgestellt
  • Im Jahr 1456 wird die Basilika bei einem Erdbeben beschädigt
  • Rechts von der Fassade befindet sich der auf vier Etagen basierende Kirchturm, der ab 1487 errichtet und 1507 fertiggestellt wurde.
  • Im Jahr 1567 wird Felice Peretti, zukünftiger Papst Sixtus V., zum Bischof proklamiert
  • Zwischen 1563 und 1580 wird der gothische Chor entfernt
  • Über dem Eingangsbereich ist eine Franziskanische Allegorie aus dem 16. Jahrhundert mit Papst Sixtus V. von Francesco Curia eingesetzt worden.
  • Ab 1635 erhält die Basilika von San Lorenzo Maggiore eine barocke Verkleidung. Die Räume zwischen den Säulen der Absis werden geschlossen, die ogivalen durch quadratische Fenster ausgetauscht, einige Kappellen bekommen eine Stuck- und bunte Marmorverkleidung und die gothische Decke wird durch eine Kassettendecke mit einem Bild von Giuseppe Marulli bedeckt.
  • Die Fassade wird von Dioniso Lazzari erneutert, aber 1732 erneut von einem Erdbeben beschädigt.
  • Die Fassade wird dieses Mal von Ferdinando Sanfelice erneuert, der bei seinem Projekt das von Bartolomeo di Capua 1324 in Auftrag gegebene gothische Marmorportal stehen lässt und in sein Prokjekt einfügt.
  • Ab 1905 wurde die Basilika wegen einem riskanten Zustand dem Kult geschlossen, erst 1927 finden die Restaurierungsarbeiten an, bei dem die barocke Struktur enfernt und der gothische Aspekt wieder hergestellt wurde. Der barocke Stil wurde hingegen an der Gegenfassade belassen.
  • Die Basilika enthält rechts vom Eingang ein Monument zur Erinnerung an den Wissenschaftler, Philosoph und Kommödienschreiber Giambattista della Porta.
  • Giovanni Boccaccio trifft in der Basilika von San Lorenzo auf seine “Fiammetta”, die in verschiedenen Texten von ihm auftaucht.


Das rechte Kirchenschiff

Die erste und zweite Kappelle

Die ersten beiden Kappellen wurden bei den Restaurierungsarbeiten vereint und waren dem heiligen Josef und dem Heiligen Bonaventura gewidmet. Die Trennwand wurde entfernt um die Einrichtung des Grabmahls des Ludovico Aldomorisco, Admiral und Berater von König Ladislao von Duraz, von Antonio Baboccio da Piperno von 1421 zu ermöglichen. Das Grabmahl gilt als letztes Werk des bekannten gothischen Künstlers aus Mittelitalien. Das Baldachin-Grabmahl wird von vier Karyatiden gestützt, die die vier Brüder im Kriegsgewand des Verstorbenen darstellen. Auf den seitlichen Reliefs wird der Tod des Verstorbenen und die Präsentation des Verstorbenen durch die Jungfrau Maria an den Ewigen Vater dargestellt. Antonio Baboccio da Piperno hat auf der Basis des Grabmahls seine Unterschrift und sein Alter (70 Jahre) hinterlassen. Neben den erhaltenen weiteren Grabmahlen wurden aus den beiden Kappellen einige Bilder entnommen, die heute im Museo dell’Opera der Basilika von San Lorenzo Maggiore zu besichtigen sind.

Das gothische Grabmahl des Aldomorisco von Baboccio da Piperno von 1421
Die dritte Kappelle

Die dritte Kappelle ist dem Rosenkreuz gewidmet und wurde von der Familie Cacace-de Caro einrichten lassen. Diese Kappelle hat ihre aufwendige barocke Struktur mit einer grossen Anzahl verschiedener Marmorsorten unter dem bedeutenden Architekten der Zeit Cosimo Fanzago ab 1642 nach Auftrag des Verwalters der Reichskanzlei Giovanni Camillo Cacace bekommen, während die Skulpturen der Familie seiner Mutter Vittoria (Mutter und Onkel) sowie des Auftraggebers das Werk des Andrea Bolgi, ein Schüler des Bernini, von 1653 sind. Die Kappelle hat ihren Namen wegen des Bildes von Luca Giordano der Madonna des Rosenkranzes, das heute in der Bildergallerie von Capodimonte von Neapel ausgestellt wird. Das Bild wurde durch eine weitere Madonna des Rosenkranzes von Massimo Stanzione ersetzt. Der Altar wird von 15 Bildern auf Kupfer mit den Geschichten des Christus und der Jungfrau von zwei Kolloboratoren des Massimo Stanzione gekrönt. Die Freskendekoration der Kappelle stammt von Niccolò de Simone aus dem 17. Jahrhundert.

Der Barock des Cosimo Fanzago
Die vierte Kappelle

Die vierte Kappelle der Basilika von San Lorenzo Maggiore ist dem Heiligen Rocco gewidmet und beeindruckt mit einer ursprünglich bemalten und goldenen grossen Renaissance-Ädikula aus Terracotta von einem lombardischen oder emilianischen Künstler aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Für diese Kappelle wurde mit dem Heiligen Hieronymus in seinem Studio und dem Heiligen Franziskus übergibt seine Regel an die Mönche und die Klarissen zwei der berühmtesten Bilder der Renaissance von Neapel, die von Alfons I von Aragon an Colantonio in Auftrag gegeben wurden und heute in der Bildergallerie von Capodimonte zu besichtigen sind. Die Figuren der franziskanischen Mönche auf den kleinen Pfeilern sind leider nicht erhalten geblieben, während unter der Ädikula noch einige Reste der gothischen Dekoration der Kappelle mit der Darstellung der Weihnachtsgeschichte zu erkennen sind. Die Grabmähler der Familie Rocco sind vom Florentiner Romolo Balsimelli während die Freskendekoration aus dem 17. Jahrhundert von Niccolò de Simone stammt.

Die Renaissance Ädikula eines lombardischen oder emilianischen Artisten
Die fünfte Kappelle

Diese Kappelle ist dem Kruzifix gewidmet, das heute im Museo dell’Opera del Basilika con San Lorenzo Maggiore ausgestellt ist. Die Kappelle gehörte seit 1620 der Manso Familie und beinhaltet auch das Grabmahl der Giovanna Regolana und des Antonio Manso aus der aragonesischen Zeit. Antonio Manso galt als Freund des Federico von Aragon, war Mitgründer der Accademia degli Oziosi, ein Freudn des John Milton und wurde von Torquato Tasso in seiner Ode an die Freundschaft zitiert. Die Wandfresken mit der Bestattung und der Kreuzabnahme Jesu stammen von Onofrio oder Andrea de Lione.

Die Kanzel

Zwischen der achten Kappelle und dem Durchgang zum Kreuzgang befindet sich die Kanzel aus dem 16. Jahrhundert über einem Altar. Auf den Seiten der Kanzel sind die Wappen der Familie des Auftraggebers und auf der Vorderseite ein Relief mit der Darstellung der Heiligen Katherina von Alexandria vor dem Tyrann Maximinus dargestellt.

Das Relief der Kanzel im Detail
Die rechte Seite des Transepts

Das Transept der Kirche besticht durch Dekorelemente aus den verschiedenen Epochen der Basilika von San Lorenzo Maggiore. Auf der rechten Seite sind einige Reste der Wandfresken der Mariengeschichte (Einge Jesu Geburt und der Tod der Jungfrau Maria) von Montano d’Arezzo ca. aus dem Jahr 1300 zu erkennen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Hochrelief, Teil des ursprünglichen Altars, des neapolitanischen Renaissance-Künstler Giovanni da Nola von 1530 mit der Darstellung der Madonna, dem Jesuskind und Engeln ausgestellt. Unter dem Fussboden sind unter einer Glasplatte die Mosaikreste aus Glas-, Terracotta- und Steinteilchen im byzanthinisch-orientalischen Stil des Diaconicons der frühchristlichen Kirche zu sehen. Weitere Funde dieses Mosaikbodens sind ausserdem im Museo dell’Opera der Basilika von San Lorenzo Maggiore ausgestellt.

Reste der Mosaike des Diaconicons der byzanthinischen Kirche
Das Presbiterium

Die Anfänge der Struktur stammen von den französischen Baumeistern, die von Karl I. nach Neapel berufen wurden. Im Bereich des Presbiteriums steht der Altar von Giovanni da Nola von 1530 mit den Skulpturen der Heiligen Lorenz, Antonius und Franziskus. Auf den unteren Marmorplatten sind das Martyrium des Heiligen Lorenz, das Wunder des Heiligen Antonius der zu den Fischen spricht und das Wunder des Heiligen Franziskus der mit dem Wolf spricht abgebildet. Eine Besonderheit dieser Platten ist, das diese Szenen in Neapel mit antiken Darstellung der Porta Capuana, der San Giovanni a Carbonara Kirche, der Kartause von San Martino, dem Castel Nuovo, dem Castel Sant’Elmo, der Porta Nolana und dem Hafen abgebildet wurden. Der Ambo aus dem 14. Jahrhundert zeigt die Figuren der Apostel auf einem musiven Grund.

Das Presbiterium der Basilika von San Lorenzo Maggiore

Die Absis

Die Absis mit sieben Biforien, zwei Triforien und einer Fensterrose aus dem 13. Jahrhundert ist das Werk eines französischen Baumeisters. Der Innenbereich besteht aus zehn Pfeilern in verschiedenen Stilen, die durch eine Brüstung verbunden werden und von einem Chorumgang mit Kreuzbögen umkreist werden. Im Chorumgang öffnen sich die neun Kappellen der Abisi, von der die zentralen 7 eine polygonale und nur die erste und die letzte Kappelle eine quadratische Struktur haben.

Das Grabmahl der Katherina von Österreich

Der Sarkophag wird von 4 Medaillons mit den Heiligen Franziskus, Antonius und Klara auf einer Seite und Jesus Christus, der Madonna und dem heiligen Johannes auf der anderen Seite dekoriert, während auf der Kopf- und Fussseite der Ewige Vater und der Heilige Lorenz abgebildet sind. Neben der liegenden Skulptur der Katherina von Österreich stehen ausserdem die Heiligen Katharina von Alexandria, Elisabeth von Ungarn, Paulus und Ludwig von Anjou (Onkel der Verstorbenen). Unter dem Baldachin des Grabmahls wurde ein Mosaik mit einem von Katherina und Engeln verehrten Jesus Christus eingesetzt, auf der Aussenseite ist ein Heiliger Franziskus der die Stigmata erhält zu beobachten. Zwischen dem ersten Säulenbereich von rechts befindet das das monumentale Grabmahl der Katherina von Österreich, das erste Werk in Neapel des toskanischen Künstlers Tino da Camaino, erste Ehefrau des Herzogs Karl von Kalabrien und Schwägerin des Königs Robert von Anjou. Das Grabmahl wurde mit bunten Teilen dekoriert und besteht aus einem Tabernakel mit vier windenden Säulen, die auf einen Greif angreifenden Löwen, einer Anthilope, einem Schaaf und einem Widder stützen. Die Skulpturen der Karitas (die zwei hilfsbedürftige Kinder aufnmmt) und der Hoffnung fungieren als Karyatiden für das Grabmahl der Katherina von Österreich.

Das Grabmahl der Katherina von Oesterreich des Tino da Camaino (um 1330)
Der Chorgang der Absis

Die erste Kappelle des Chorgangs ist der Maria Magdalena gewidmet und beinhaltet Wandfresken mit den Geschichten der Maria Magdalena von einem heute leider nicht bekannten Künstler. Das Grabmahl des Justizberaters Aniello Arcamone ist ein Werk des Antonino de Marco von 1513. Von dieser Kappelle führt ein Zugang in die Sakrestei aus dem 16. Jahrhundert der Basilika von San Lorenzo Maggiore. Die sechste Kappelle der Heiligen Petrus und Paulus gehörte der Familie Barrile, auf dessen Familiengrabmählern auf Medaillons die Heiligen Johannes, Katherina von Alexandria, ein Heiliger Bischof und der Heilige Franziskus von Assisi abgebildet sind. In dieser Kappelle sind noch die gothischen Fresken von einem Mitarbeiter des Giotto (der 5 Jahre in Neapel verbrachte) mit einem Malzyklus aus den Jahren 1333/1334 über die Geschichten der Jungfrau Maria zu erkennen. An der Decke sind von selbien Künstler zehn runde Fresken mit Heiligen angebracht worden.

Reste des gothischen Malerei im Giotto-Stil
Die linke Seite des Transepts

Die linke Seite weist bedeutende Grabmähler der gothischen Zeit auf. Unter Margherita von Duraz wurden die Grabmähler des in Antwerpren erwürgten Vaters Karl von Duraz von 1348, der Tochter Maria und der Schwester Giovanna von 1399 in Auftrag gegeben.
Von hier aus öffnet sich unter einem Rundbogen die barocke grosse Kappelle des Heiligen Antonius des Architekten Cosimo Fanzago von 1638. Die Marmorverkleidung dieser Kappelle wurde ursprünglich für die Kartause von San Martino aufgekauft und nach einem Streit mit den Kartausern hier recycelt. Auf dem Altar der Kappelle ist der Heilige Antonius mit Engeln auf goldenem Hintergrund auf einem spätgothischen Bild von Leonardo di Besozzo von 1348 zu sehen. Einige Experten sind der Meinung, das in dieser Kappelle ursprünglich das berühmte von König von Anjou an Simone Martini 1317 in Auftrag gegebene Altarbild des Heiligen Ludwig von Toulouse krönt seinen Bruder Robert von Anjou gehängen habe. Das Bild ist heute eines der Hauptwerke der Bildergallerie von Capodimonte und gilt als eines der bedeutendsten Werke des Simone Martini. Die Bilder der Madonna mit Kind und Heilige Franziskanerinnen und das Der Heiligen Franziskus verehrt das Kruzufix stammen von Mattia Preti aus dem Jahr 1660. Auf dem Fussboden vor der Kappelle ist eine weitere Glasscheibe im Fussboden angebracht, die einen Blick auf die Mosaikdekoration der Prothesis (der Raum für die sakralen Objekte) der frühchristlichen Basilika des 6. Jahrhunderts ermöglichen.

Die weite Sant’Antonio Kappelle des Fanzago im Presbiterium


Das linke Kirchenschiff

Die achte Kappelle

Vom Presbiterium aus kommend befindet sich auf der rechten Seite in die Pisanelli Kappelle mit dem Grabmahl des Vito Pisanelli, Sekretär und Berater des Königs Federico von Aragon, vom florentinischen Architekten Romolo Balsimelli aus dem Jahr 1528. und des Giovan Maria Puderico, Bischof von Tarent, des lombardischen Künstler Giovan Tommaso Malvito zwei Beispiele der reifen Renaissance-Kunst.

Die vierte und dritte Kappelle

Die vierte Kappelle ist den Heiligen Drei Königen gewidmet und beinhaltet die ursprünglich für die Gesù Vecchio Kirche angefertigte Anbetung der Könige aus dem Morgenland des Marco Pino (1551-1568). In der dritten Kappelle der Pignone Familie hängt die gothische Tafel des Angiolillo Artuccio der 1220 in Marokko ermordete fünf franziskanische Protomärtyrer.

Die fünf franziskanische Protomärtyrer, Bild des Artuccio
Die zweite und erste Kappelle

Die zweite Kappelle der Basilika von San Lorenzo Maggiore gehörte der Familie Bonaiuti und enthält das Bild der Unbefleckten Madonna vom Caravaggisten Paolo Finoglia sowie eine reiche barocke Marmorausstattung des Giorgio Marmorano. Diese Kappelle ist weiter als die anderen, da sie das Ergebnis einer damaligen Fusion von zwei Kappellen ist. Die erste Kappelle ist dem Schutzengel gewidmet und gehörte der Familie Carmignano. Auch hier hat sich die barocke Einrichtung erhalten können: auf dem Altar zeigt ein Bild des Francesco de Mura den Schutzengel, während die Grabmähler der Familie ab dem 14. bis ins 18. Jahrhundert reichen und das Grabmahl des Rainaldo Carmignano wahrscheinlich ein Werk des neapolitanischen Renaissance Künstlers Giovanni da Nola ist.

Die Bonaiuti Kappelle mit dem Bild im Naturalismus des Paolo Finoglia

Informationen

  • Öffnungszeiten Baslika von San Lorenzo Maggiore: Jeden Tag von 9:30 -17:30
  • Eintrittspreise: Gratis

Erleben Sie mit mir oder einem meiner qualifizierten Kollegen die Stadt Neapel bei einer Führung. Gerne können Museen, Kirchen oder andere Besonderheiten individiduell ins Programm eingefügt werden.

Weitere Informationen zu den Monumenten der Stadt Neapel finden Sie auch in der Kategorie in meinem Blog.