Zitate über Neapel und die Region

Besondere Kommentare, Texte und Schriften über Neapel und die Region

Fucini und seine Liebe zu Neapel

Genieße, o mein Neapel, genieße immer wieder, denn deine Schönheit ist wahrlich nicht zu beschreiben. Wie oft habe ich beim Studium deiner blutigen Geschichte die gierigen Schatten der vielen verflucht, die ihr Leben riskierten und verloren, um dich zu besitzen; doch jetzt, aus der Höhe dieses glutheißen Felsens, verzeihe ich ihnen und beweine sie. Genieße, genieße in deinem Bett aus …

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Sprovieri und Gorki über Capri

Beim Hinausgehen sprachen wir über dies und jenes. Ich fragte ihn (Maxim Gorki), in welchem Verhältnis er zu Lenin stünde. Meine Beziehung zu Vladimir Ulianov sind uralt, sagte er zu mir, sie gehen noch auf den antizaristischen Kampf zurück. Und lächelnd fügte er hinzu: Beide waren wir Futuristen! – Womit er meinte, daß sie beide für die Zukunft Rußlands gekämpft …

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Alexander Herzen, Rom und Neapel im Vergleich

Welch schroffer Gegensatz, welch markante Antithese zwischen Rom und Neapel; sie gleichen einander sowenig wie eine strenge und würdevolle Matrone einer aufdringlichen und leichtfertigen Hetäre, wie das Rom der Punischen Kriege dem Rom von Tiberius und Nero, das eine Vorliebe für den neapolitanischen Himmel hatte. Rom mahnt an die Unbeständigkeit der Dinge, an Vergangenheit und Tod, an das ewige Memento …

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Carratelli und die griechische Identität im römischen Neapel

In den letzten Jahren der Republik und in der Kaiserzeit wurde Neapel zur Stadt der Vergnügungen und des Müßiggangs. Ihr griechischer Charakter unterschied sie von allen anderen Städten der ehemaligen Magna Graecia, die zu kleinen Orten provinziellen, eintönigen Lebens herabgesunken waren. Die Nähe zu Rom lockte reiche Müßiggänger in ihre gesegnete Landstriche…Es kam, wer Abstand vom ermüdenden Leben der Hauptstadt …

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Gregorovius und das Schauspiel eines religiösen Fests in Neapel

Ich habe an jedem Feste der Madonna del Mercato, wie später an vielen andern, Gelegenheit gehabt, zu bemerken, wie auch hier alles ins Weltliche, Heitere, ins Volk selbst hineingezogen wird. Man geht nicht zum Feste, um den Anblick eines geistlichen Pompes oder kirchlicher Schaustellungen zu haben, man geht, um im Freien an der Dekoration der Natur sich zu ergötzen, in …

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