Die Geschichte Kampaniens und Neapels

Die Geschichte der Region Kampanien. Die Einflüsse in der Kultur- und Kunstgeschichte Neapels und der Region Kampanien

Die Epoche der Hohenstaufer im Süden Italiens

Die Normannen profitieren von der Abwesenheit des Friedrich Barbarossa, der mit seinen Kreuzzügen beschäftigt ist und davon, das Heinrich VI und Konstanze vom Krieg gegen Heinrich dem Löwen in Deutschland abgelenkt sind. Somit finden sie im Jahr 1189 eine Einigung mit Papst Clement III, Tankred in Palermo als neuen König von Sizilien zu küren um die normannische Vormachtstellung in Süditalien …

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Die Eroberung Süditaliens durch die Normannen

Die ursprünglich aus Skandinavien stammende Bevölkerung der Normannen (von Nordmännern) nutzen ihr Wissen im Schiffsbau um zu pilgern, zu handeln oder auch Raubzüge zu organisieren. Die Normannen sind in jener Zeit größtenteils bereits christlichen Glaubens und die erdrückende Feudalwirtschaft der Normandie führt zu starken Migrationen der Normannen in Richtung Ostsee, Nordsee, dem atlantischen Ozean und in den Mittelmeerraum. Zur Jahrtausendwende …

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Das Herzogtum von Neapel

Die gotische Invasion Kampaniens wird vom byzanthinische General Belisar bekämpft und der gotische König Vitige eingekerkert, doch unter Totila schaffen es die Goten die Situation nochmals zu ihren Gunsten zu wandeln und nehmen große Teile Süditaliens, unter anderem Neapel, wieder ein. Erst General Narses entscheidet den bereits 18 Jahre andauernden byzanthinisch-gotischen Krieg für Byzanz und besiegt die letzten beiden gotischen …

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Die Seerepublik von Amalfi

Amalfi ist die erste und über 200 Jahre lang die mächtigste Seerepublik Italiens. Der Begriff “Seerepublik” entstammt einer Definition aus dem 19. Jahrhundert, mit der die wichtigsten italienischen Städte benannt werden, die durch den Handel über dem Meer zu großem Reichtum und politischer Autonomie gekommen sind. Neben Amalfi waren zum Beispiel auch Venedig, Genua und Pisa mächtige Seerepubliken. Die vier …

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Das frühe Mittelalter: Kampanien und die Langobarden

Die regionale Krise und der Verfall des weströmischen Imperiums, getroffen von einem wirtschaftlichen und demografischen Rückgang, verschlimmert sich mit den barbarischen Invasionen der Westgoten unter Alarich und den nordafrikanischen Vandalen, die im Jahre 456 Capua verwüsten. Schlimme Folgen hat auch der sich fast ausschließlich auf dem Territorium Kampaniens ausgetragene lange Krieg der Gothen mit den Byzantinern. Die Byzanthinisch-langobardische Verbündung gegen …

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