Der Colli di Salerno Igt Wein aus dem Süden Italiens

Die europäische Herkunftsauszeichnung Colli di Salerno Igt aus dem Jahr 2004 bezieht sich auf verschiedene Weinsorten, die auf den hügeligen Gebieten der gesamten Provinz von Salerno in der Provinz von Kampanien angebaut werden.

Die anerkannten Rebsorten und das Produktionsgebiet

Den Colli di Salerno Igt Wein gibt es als Weiss-, Rosè, Rot- und Dessertwein. Falls neben der Colli di Salerno Herkunftsauszeichnung eine der spezifischen und zugelassenen Weinsorten Aglianico, Barbela, Coda di Volpe, Falanghina, Greco, Moscato, Primitivo oder Sciascinoso genannt wird, muss der Anhalt jener Traube einen Mindestgehalt von 85% betragen. Das Produktionsgebiet des Colli di Salerno Igt Wein ist recht vielfältig und zieht das hügelige Gebiet der Monti Lattari an der Amalfiküste, das hügelige Inland und die hügeligen Teile des Cilento und des Diano-Tals mit ein. Der Boden und die Landschaft kann recht unterschiedlich sein, beinhaltet aber oft vulkanische Materialien sowie Berge, Hügel, Täler und Flüsse.

Der Montevetrano Colli di Salerno als exklusives Beispiel dieses Weines
Der Weinanbau in der Provinz von Salerno

Die Provinz von Salerno ist in gastronomischer Sicht auf internationaler Ebene nicht für den Weinanbau bekannt. An erster Stelle kommen sicherlich die Büffelmozzarella, die San Marzano Tomaten, die weisse Feige des Cilento, die Artischocken aus Paestum oder auch die lokalen Zucchini in den Sinn. Erst in den 90er Jahren kommen einige lokale Weine auf den internationalen Markt, auch Dank dem Welterfolg des Montevetrano der Silvia Imparato, der die Aufmerksamkeit auf die salernitanischen Weine und generell die Weine der Region Kampaniens gelenkt hat. Dieser Erfolg hat einigen lokalen Winzern Mut gegeben um zu investieren, wobei sie seit jeher Bezug zu interessanten Rebsorten und eine ideale Landschaft für den Weinanbau hatten. Dies zeigt auch ein typisches strukturelles Problem Süditaliens, bei dem die eigenen Stärken des Produkts selten verstanden und beworben werden und sich die Hersteller somit auch nicht für eine Marketingstrategie vereinen.

Weitere Infos findet Ihr in meinem Blog zur Gastronomie in Kampanien

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