“Ich verzeihe es allen, die in Neapel von Sinnen kommen”

Johann Wolfgang Goethe

Lambiase und Neapel als Wehrmachtslazarett

Schnell wird die Stadt für die Deutschen zum Kriegslazarett, auf halber Strecke zwischen Berlin und der afrikanischen Küste ideal gelegen, fernab der grossen europäischen Kriegsschauplätze. Abgesehen von ihrem Dreck ist sie aussergewöhnlich einladend, herzlich, ja geradezu dienstfertig. Bereits in den Jahren 1940-41 wimmelt es in der Stadt von deutschen Soldaten und Offizieren, es gibt eine Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Partei, eine …

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Die Kirschen Kampaniens

Lucullus und die Ausbreitung der Kirsche Allen Anschein nach wurde der Kirschbaum (im neapolitanischen Dialekt “cerasa” genau wie im Lateinischen) in dieser Gegend von Lucius Lucullus eingeführt, der ihn im Jahr 74 vor Christus aus Ponto mitbrachte; von hier aus hat sich diese Obstsorte dann in ganz Europa ausgebreitet. Schon Plinius nannte einige charakteristische Biotypen und bezeichnete die kampanische Kirsche …

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Goethe und das Blutwunder des Sankt Januarius

“Hier wissen die Menschen gar nichts voneinander, sie merken kaum, daß sie nebeneinander hin und her laufen; sie rennen den ganzen Tag in einem Paradiese hin und wider, ohne sich viel umzusehen, und wenn der benachbarte Höllenschlund zu toben anfängt, hilft man sich mit dem Blute des heiligen Januarius, wie sich die übrige Welt gegen Tod und Teufel auch wohl …

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